Facettenreiches Bali, Oktober 2013

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Facettenreiches Bali, Oktober 2013

Unsere Kundin Frau Naumann hat zusammen mit Reiseberater Sebastian Kunze ihre Reise über die indonesische Insel Bali geplant und uns neben vielen Eindrücken auch tolle Bilder mitgebracht:

Hallo Herr Kunze,

wie versprochen, melde ich mich noch einmal bei Ihnen um von unserem Urlaub zu berichten. Da es für uns eine besondere Reise war, habe ich ausführlich Tagebuch geschrieben. Als Hobbyfotografin habe ich mich nun endlich auch durch meine zahlreichen Fotos gearbeitet und alles zusammen in einem Buch zusammengefasst. Ursprünglich dachte ich, Ihnen meinen Bericht zu schicken, aber dieser ist dann doch zu umfangreich geworden. Deshalb nur ein “kurzer” Abriss unseres Urlaubs.

Zunächst muss ich sagen, dass es bis auf eine Kleinigkeit alles wunderbar geklappt hat. Diese Kleinigkeit betraf den Zwischenstopp in Singapur. Auf unseren Flugtickets stand eine falsche Abflugzeit nach Bali, so dass wir kaum Zeit hatten, uns den wunderschönen Airport anzusehen. Wir waren eine Stunde zu früh am Abfluggate. Sie wissen, dass dort alles sehr weitläufig ist und die Zeit war dann doch zu kurz, um noch einmal zurückzugehen. Aber das hat natürlich unseren schönen Urlaub nicht geschmälert.

Nachdem wir vom Flughafen in Denpasar abgeholt wurden, war unser erstes Ziel Ubud. Das war zunächst erst einmal ein Kulturschock. Auf diesen Verkehr waren wir überhaupt nicht vorbereitet. Wir hatten uns alles etwas ruhiger vorgestellt. Aber trotzdem haben wir uns schnell eingelebt und uns vieles angesehen. Das Leben in der Stadt und die vielen künstlerischen Arbeiten sind schon faszinierend. Da wir große Tierliebhaber sind, hat es uns auch gefallen, mit den Affen auf du und du zu sein. Das Hotel in Ubud [Anm.: Rama Phala Resort] war auch sehr schön, aber erstens sind wir eher Aktivurlauber und zweitens ist die Gegend viel zu schade, um die Zeit nur im Hotel zu verbringen. Wir haben von hier aus eine Kübelwagentour unternommen, auf der wir sehr viel gesehen und erlebt haben. Zum Beispiel die Git Git Twin Wasserfälle oder den Tempel Pura Luhur Batukaru. Bei letzterem hatten wir das Glück, einer Prozession beiwohnen zu können. Weniger Glück hatten wir dann bei unserer Vulkanbesteigung, bei der wir uns den vielbesagten Sonnenaufgang erhofften. Leider war uns da das Wetter nicht hold und wir quälten uns bei Nacht und dichtestem Nebel den Berg hinauf. Und wir sahen nichts! Aber für das Wetter kann schließlich keiner. Wir waren trotzdem stolz, diesen Aufstieg geschafft zu haben und nahmen es eher sportlich.

Unsere zweite Station, Lovina war dann der eigentliche Ruhepunkt unserer Reise. Das Hotel [Anm.: Puri Bagus Lovina] bietet viele Relax-Möglichkeiten. Für Unternehmungen fanden wir es uns dort nicht so günstig. Auf eine Delphintour haben wir verzichtet, da wir selbst schon vor einiger Zeit mit welchen geschwommen waren. Vom Schnorcheln waren wir dort enttäuscht, da die Korallen dort vorwiegend abgestorben sind. Das ist leider ein Punkt, den wir sehr traurig finden. Die wunderbare Umwelt wird sehr stiefmütterlich behandelt. Bali ist eigentlich ein Naturparadies, aber sicher auch aus materieller Not heraus und aus Unkenntnis wissen es die Einwohner kaum zu schätzen. In Lovina haben wir einen Kochkurs besucht, welcher sehr gut organisiert war, denn wir sind vorher selbst auf den Markt die Zutaten einkaufen gegangen. Nach den “faulen Tagen” führte uns der Weg nach Pemuteran, auf dem wir auch die Hot Springs und einen Buddhistentempel besuchten.

Hot Springs auf BaliBeim balinesischen KochkursSonnenuntergang am Strand von LovinaIm Regenwald BalisStrand von Benoa

Alle Hotels waren schön, aber das in Pemuteran [Anm.: Taman Sari Bali Resort & Spa] war der absolute Höhepunkt für uns! Die ganze Anlage ist traumhaft angelegt. Die Bungalows sind herrlich. Man kann direkt am Strand sitzen – die Füße im Sand – und bei Kerzenlicht zu Abend essen. Romantik pur. Und dort sind wir als Naturliebhaber auch auf unsere Kosten gekommen. Dort im Nordwesten ist es ein ganz anderes Bali. Direkt vor “unserem” Hotel hat man einen künstlichen Korallengarten angelegt. Man hat offenbar erkannt, dass die Umwelt geschützt werden muss. Wir waren aber nicht nur dort, sondern auch vor der Insel Menjangang schnorcheln. Das ist unbeschreiblich schön. Wie in einem großen Aquarium! Wir haben in diesen Tagen auch eine Schildkrötenaufzuchtstation besucht, sind durch den Mangrovenwald gewandert und haben kilometerlange Strandwanderungen unternommen. Das war für uns die blanke Erholung.
Unser letztes Ziel war dann Benoa… Dort wollten wir eigentlich unseren Urlaub in Ruhe ausklingen lassen. Aber Sie ahnen sicher schon – mit Ruhe ist dort nichts! Nach der Weitläufigkeit von Pemuteran war dort alles dicht gedrängt, überaus lebhaft und laut. Ehrlich gesagt, war ich dann dort an einem Punkt, wo ich am liebsten nach Hause gefahren wäre. Das Hotel dort ist sehr gepflegt, da war alles in Ordnung. Das Personal bemüht sich sehr deutsch zu sprechen. Es sind nette Gesten. Sicher gefällt das vielen, aber es ist nicht das, was wir wollen. Für uns war das alles zu sehr vermarktet. Auf der Straße, am Strand wurde man ständig angesprochen. Am Strand Motorboote, Paraglider, banana boots…. Ja sicher, für diejenigen, die Fun wollen, genau der richtige Ort. Wir haben auch Leute getroffen, die das toll fanden und sich 2 Wochen dort wohl gefühlt haben.

Na, es klingt jetzt alles schlimmer, als es wirklich war. Es war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten, aber wir haben uns dennoch gut hineingefunden und noch viel unternommen, so dass uns am Ende der Abschied doch schwer fiel. Unter anderem haben wir noch ein Regenwaldtrekking gehabt mit einem Besuch in einem balinesischen Dorf und wir waren noch am Tempel Tanah Loth und bei den Flughunden und und und. Abends haben wir es dann genossen, verschiedene Restaurants aufzusuchen, wobei wir dann auch eine tolle Bar für uns entdeckt haben.

Also insgesamt gesehen, war unsere Zeit auf Bali sehr abwechslungsreich. Wir haben es nicht bereut, die vier Hotels gewählt zu haben. Denn dadurch konnten wir viel kennenlernen und unsere Eindrücke sind nicht einseitig. Aber das ist nun einmal so, jeder hat einen anderen Geschmack und verschiedene Ansprüche. Es gab nicht eine Panne und alles, was Ihre Agentur organisiert hat, war sowohl im Vorfeld als auch vor Ort perfekt.

So, nun möchte ich Ihnen noch ein paar Bilder mitschicken, wobei mir die Wahl aber sehr schwer gefallen ist.

Viele Grüße,
Frau Naumann