Ein Bild von einem ruhigen Strand mit weißem Sand, der von einer kleinen Holzbarriere begrenzt wird. Im Hintergrund ist das klare Wasser des Meeres zu sehen, gesäumt von Felsen und einer bewachsenen Landzunge. Über dem Strand und dem Wasser sind dunkle Wolken erkennbar, was eine veränderliche Wetterlage andeutet. Im weiteren Hintergrund sieht man einige Gebäude, die den Beginn einer Siedlung ankündigen.
Australien

Entspannter durch Down Under

Thomas Scharr unternahm eine echte Traumreise: Mit dem Wohnmobil ging es für ihn durch den Südwesten Australiens. Er traf auf entspannte menschliche und zutrauliche tierische Bewohner des 5. Kontinents. Warum er sicher nicht zum letzten Mal dort war, erzählt er Ihnen in seinem Reisebericht.

Ein lächelnder Mann im karierten Hemd macht ein Selfie mit einem Quokka in einem natürlichen Buschland. Beide sehen direkt in die Kamera, und der Hintergrund ist von Bäumen und Blättern dominiert.
Australien

Entspannter durch Down Under

Thomas Scharr unternahm eine echte Traumreise: Mit dem Wohnmobil ging es für ihn durch den Südwesten Australiens. Er traf auf entspannte menschliche und zutrauliche tierische Bewohner des 5. Kontinents. Warum er sicher nicht zum letzten Mal dort war, erzählt er Ihnen in seinem Reisebericht.

Blick auf eine moderne Skyline mit verschiedenen Hochhäusern und Glasfassaden unter einem strahlend blauen Himmel. Die Sonne scheint hell und erzeugt einen leichten Lens Flare-Effekt. Im Vordergrund befindet sich ein ruhiger Fluss mit einem gepflegten Uferbereich und vereinzelten Booten. Ein Kran ist an einem der Gebäude im Bau zu erkennen, was auf eine wachsende Stadtlandschaft hindeutet.

Anfang Februar machte ich mich auf den Weg nach Westaustralien. Die Reise „Mit dem Camper in den faszinierenden Süden“ hatte mein Interesse geweckt. Nach einem langen Flug über Singapur erreichten wir endlich das sonnige Perth, eine Großstadt mit 2,2 Mio. Einwohnern.

Bereits am Flughafen spürte ich das, was ich schon von einigen meiner Kunden gehört habe: Entspannung! Der braungebrannte Fluglotse vermittelte mit einem Lächeln ein tiefenentspanntes Lebensgefühl, das an anderen Orten der Welt kaum zu finden ist – und ich bin durch meinen Job schon viel rumgekommen!

Die Heimat der Quokkas

Ein Leuchtturm auf einer felsigen Anhöhe an einem Strand bei klarem Himmel. Der Leuchtturm steht prominent im Bild und ist über eine Treppe erreichbar. Schatten deuten auf eine niedrig stehende Sonne hin, die das Meer und den Sandstrand in ein weiches Licht taucht.

Die Heimat der Quokkas

Nach ein Paar Workshops in Perth führte ein Ausflug meine Reisgruppe und mich am Dienstag nach Rottnest Island. Die Insel ist bekannt für Ihre tierischen Superstars: Quokkas – kleine, pummelige und zuckersüße Kängurus, die am späten Nachmittag aus ihren Verstecken kommen und überall herumlaufen. Mit viel Fingerspitzengefühl und langsamen Bewegungen schaffte ich es, ein Selfie mit einem Quokka zu schießen. Unser Tag auf der Insel endete mit einem Abendessen am Strand.

Nach einem weiteren Tag in Perth bekamen wir am Donnerstag endlich die Schlüssel für 3 Camper und einen Camper Van ausgehändigt. Mit den motorisierten Untersätzen erkundeten wir den Südwestzipfel Australiens – und zwar buchstäblich, denn damit kamen wir (fast) überall hin. In Australien darf man sogar auf die Strände fahren und dort im Camper oder im Zelt übernachten!

Dazu muss man wissen: Das Mensch-zu-Traumstrand-Verhältnis ist in Australien grundlegend anders als in den meisten anderen Gegenden der Welt. Deshalb sind die dortigen Strände vor allem eins: leer. Solange man keinen Müll hinterlässt, stört sich keiner an vereinzelten Wohnmobilen am Strand. Es sei denn, Tiere werden beeinträchtigt. Dann weisen aber große Verbotsschilder darauf hin.

Mit Campern in den Süden

Zwei Wohnmobile stehen auf einer Grünfläche in einem Waldpark. Das linke Fahrzeug ist ein größeres, weißes Modell mit der Aufschrift "maui" auf einem blauen Band, das rechte ist ein Kompaktmodell mit einem Dachzelt. Vor den Fahrzeugen sind Campingstühle, ein Tisch und eine Wäscheleine mit Kleidung zu sehen. Die Atmosphäre ist friedlich mit einem warmen Sonnenuntergang im Hintergrund.

Mit Campern in den Süden

Mit den Campern fuhren wir 400 km über die State Route 30 bis nach Albany City an der Südküste. Auf dem Weg dorthin besuchten wir den Porongurup Range National Park. Steil aufragende Felsformationen bieten hier einen großartigen Blick über die flache Umgebung hinweg bis zum Meer. So erhielten wir einen ersten Eindruck über die großartige Landschaft, die wir in den nächsten Tagen erkunden durften.

Am Freitag fuhren wir zum Williams Bay National Park. Dieser begeistert mit vielfältigen Küstenabschnitten: Steilhänge, eine natürliche Felsenbrücke und der Traumstrand „Greens Pool“ bieten tolle Fotomotive. Im Hinterland waren meine Mitreisenden angetan vom Baumwipfelpfad im Valley oft he Giants. Dieser besteht aus schwankenden Hängebrücken, die in 40 m Höhe zwischen monströsen Eukalyptusbäumen (Red Tingle Trees) gespannt wurden. Für Leipziger: Das entspricht in etwa der Höhe des 12-geschossigen Kroch-Hochhauses! Leider verbot mir meine Höhenangst, den Pfad zu betreten.

Blick aus der Perspektive eines Fahrers auf einer leeren Landstraße in einem ländlichen Gebiet mit klarem blauem Himmel und wenigen Wolken über dem Horizont. Zu beiden Seiten der Straße stehen vereinzelt Eukalyptusbäume.

Blick aus dem Camper

Blick auf eine grüne, bewaldete Hügellandschaft unter einem weiten, blauen Himmel mit wenigen Wolken.

Aussicht im Porongurup Range National Park

Ein weißer Toyota Pickup-Truck mit einem schwarzen Dachzelt auf dem Dach, geparkt auf einem asphaltierten Parkplatz. Im Hintergrund eine hügelige Landschaft mit Bäumen und einem blauen Himmel. Auf der Fahrzeugseite steht "REDSANDS" und das Nummernschild lautet "1HOD 254".

Unser Camper mit Dachzelt

Rückansicht eines weißen Geländewagens von REDSANDS Campers, geparkt auf einem Kiesplatz. Auf dem Dachgepäckträger liegt eine Handtuch und am Heck sind zwei Ersatzreifen montiert. Im Hintergrund sehen Sie eine ruhige Wasserfläche und ein Stück blauer Himmel mit wenigen Wolken. Einzelne Bäume stehen am Rande des Wasser.

Unser Camper am Marina Bay National Park

Ein fröhlicher Mann mit Dreitagebart lächelt in die Kamera, während er im Freien vor einer felsigen Wand und grünen Bäumen im Hintergrund steht. Das Licht der Sonne scheint auf sein Gesicht, was den Eindruck erweckt, dass das Foto bei schönem Wetter aufgenommen wurde.

Thomas Scharr im Porongurup Range National Park

Ein Mann mit Bart und Sonnenbrille lächelt in die Kamera für ein Selfie vor einer malerischen Küstenlandschaft mit felsigem Vordergrund, üppiger Vegetation, steilen Klippen und einem blauen Meer im Hintergrund.

Thomas Scharr im Marina Bay National Park

Ein sonniger Strand mit klarem Himmel, vereinzelten Wolken und Personen, die am Ufer entlang spazieren.

Strand im Marina Bay National Park

Ein Bild der felsigen Küstenlinie mit klarem blauen Himmel und lebhaften, blauen Ozeanwellen, die gegen große Felsbrocken schlagen. Im Hintergrund sieht man sanfte Klippen, die sich entlang der Küste erstrecken.

Küste im Marina Bay National Park

Ein Baum, der in einer schmalen Schlucht zwischen zwei großen Felsbrocken wächst, mit der Sonne, die am Horizont untergeht und ein warmes Licht durch den Spalt wirft.

Granite Skywalk im Porongurup Range National Park

Ein natürlich entstandenes Steinbrücke über einem Spalt, durch den man das Meereswasser sehen kann, mit einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Felsenbrücke im Marina Bay National Park

Bild einer felsigen Küstenlandschaft mit abgerundeten, dunkelbraunen Felsen im Vordergrund, übersät mit grüner Vegetation. Im Hintergrund ist das ruhige, blaue Meer unter einem bewölkten Himmel zu sehen.

Elephant Rocks im Marina Bay National Park

Eine Hängebrücke, die sich durch ein dichtbewachsenes Waldgebiet schlängelt, mit mehreren Personen, die auf ihr spazieren gehen. Die Sonne scheint durch das Blätterdach, und das Grün der Bäume hebt sich lebendig vom hellen Himmel ab.

Baumwipfelpfad im Valley of the Giants

Ab ins Wasser

Abenteuer mit Graeme und Toni

Eine Person steht am Ufer eines breiten, sandigen Strandes mit einem kleinen Wasserlauf, der sich zur Meerseite hinzieht. Der Himmel ist klar und blau, und die Sonne scheint hell, was für eine angenehme Stimmung am Strand sorgt.

Abenteuer mit Graeme und Toni

Samstag, der 18. Februar, war der schönste Tag der Reise. Beim Ausflug „Beach & Forest Eco Adventure“ chauffierte uns Graeme, ein kerniger Typ in Ranger-Klamotten, mit einem Jeep quer durch die Natur. Graeme war freundlich, immer zu Scherzen aufgelegt, hilfsbereit und höflich. Und das alles, ohne aufgesetzt zu wirken. Also eigentlich wie die meisten Australier, die ich kennenlernen durfte.

Er erzählte uns interessante Geschichten über die Umgebung. Zu einem verkohlten Waldstück meinte er beispielsweise, dass es regelmäßig abgebrannt wird, um die Entstehung eines Monokulturwaldes zu verhindern – ein Verfahren, das die Aborigines seit Tausenden von Jahren anwenden.

Wir düsten über eine Wanderdüne an einen dieser menschenleeren Postkartenstrände. Dort gab es ein Picknick vom Allerfeinsten, liebevoll vorbereitet von Graemes Frau Toni.

Übrigens war das Essen in Australien generell super! Eigentlich hat man ja noch nie etwas von australischer Küche gehört. Zu Unrecht, wie ich finde. Denn dort gibt es fast ausschließlich lokale und saisonale Produkte. Fleisch, Wein, Weizen, Obst – die Australier produzieren die meisten Lebensmittel selbst. Die sind deshalb frisch und gesund. Die Kosten sind allerdings nicht zu unterschätzen.

Mein erster Helikopterflug

Ein lächelnder Mann mit Bart, Kopfhörer und Kappe macht ein Selfie im Innenraum eines Helikopters. Neben ihm sitzt ein Pilot, ebenfalls mit Kopfhörern ausgestattet, und blickt nach vorne. Draußen ist ein sonniger Tag, und man sieht ein wenig von der grünen Umgebung durch die offene Tür des Helikopters.

Mein erster Helikopterflug

Am Sonntagmorgen spazierten wir über den Smiths Beach (einen weiteren Traumstrand) und besuchten die Ngilgi-Höhle, die eine angenehme Abwechslung zu all den Stränden bot. Am Nachmittag folgte ein spektakuläres Highlight: Ein Rundflug im Helikopter. Es stiegen immer 3 Personen in den Heli, während die Anderen Lunch und eine Verkostung regionaler Weine genossen – wir befanden uns schließlich in einer ausgezeichneten Weinregion. Es war mein erster Hubschrauberflug und entsprechend überwältigt war ich vom Blick auf das Meer, die Küste und die Weinberge. Ein Heliflug kostet umgerechnet ca. 1.000 € pro Stunde. Das klingt erstmal viel, wenn Sie aber zu dritt nur 15 Minuten fliegen, sind Sie nur noch bei ca. 80 € pro Person. Das ist die besondere Erfahrung wirklich wert!

Noch mit wackligen Knien stiegen wir im Küstenstädtchen Busselton auf ein Boot, das uns hinaus aufs Meer in den Sonnenuntergang fuhr. Zum Abschluss dieses denkwürdigen Tages besichtigten wir die Brauerei Shelter Brewing und bekamen dort auch ein zünftiges Abendessen kredenzt.

Die Busseltoner sind stolz auf ihre fast 2 km lange Seebrücke, die wir uns am nächsten Morgen anschauten. An ihrer Spitze befindet sich eine Glasröhre, in der man eine Treppe 8 m in die Tiefe steigen und trockenen Fußes die Unterwasserwelt erkunden kann.

Schwimmen mit Seelöwen

Eine Gruppe von Schnorchlern im klaren blauen Wasser vor felsiger Küstenlandschaft bei sonnigem Himmel.

Schwimmen mit Seelöwen

Mit unseren Campern fuhren wir die Küste entlang weiter nach Mandurah. Dort lud man uns zu einer Aussie-BBQ-Bootsfahrt ein. Dafür stiegen wir auf ein kreisrundes Elektroboot mit Tisch in der Mitte. Witzig: Die baugleichen Boote kreuzen als „Grinsel“ über den Cospudener See in Leipzig. Kulinarisch wurde alles aufgefahren, was Australien zu bieten hat. Gambaspieße vor der Küste Australiens sind halt doch etwas anderes als Bratwürste auf dem Cossi.

Unsere Reise war nun fast zu Ende. Am Dienstag erreichten mit unseren Campern Perth, Ausgang- und Endpunkt unserer Rundfahrt. Zum Abschluss durften wir aber noch etwas ganz Besonderes erleben: Wir unternahmen eine Schnorcheltour bei der etwas unbeschreiblich Schönes geschah: Wilde australische Seelöwen gesellten sich zu uns und schwammen so nah an uns heran, dass ich sie streicheln hätte können (Habe ich aus Respekt aber natürlich nicht). Unsere Guides berichteten, dass die Tiere normalerweise auf Abstand bleiben – so hielt der australische Kontinent eine unvergessliche Abschieds-Zeremonie für uns bereit.

Ein Mann mit Bart und Sonnenbrille, der lächelt und eine Kappe trägt, macht ein Selfie vor einem ruhigen, türkisfarbenen Meer und einem klaren Himmel. Im Hintergrund ist eine kleine Insel sichtbar.

Thomas Scharr im Schnorchelzwirn

Ein Tretboot mit blauem Sonnenschirm und einem Tisch mit Getränken an Bord, vertäut in einem Yachthafen bei ruhigem Wetter und Sonnenschein. Im Hintergrund sind zahlreiche geparkte Segelboote zu sehen.

Australische Grinsel – BBQ-Fahrt in Mandurah

Ein lächelnder Mann mit Bart, Sonnenbrille und einer Baseballkappe macht ein Selfie auf einem Holzsteg, der sich über das ruhige Meer erstreckt. Der Himmel ist mit leichten Wolken bedeckt und eine leichte Brise scheint zu wehen.

Auf der Seebrücke in Busselton

Unterwasseraufnahme eines künstlichen Riffs mit überwachsenen Säulen, die in trübem, grünlich-blauem Wasser stehen. Meeresflora wie Algen und Korallen sind an den Strukturen zu sehen.

Australien-Blick aus dem Underwater Observatory in Busselton

Ein lächelnder Mann mit Sonnenbrille und Baseballkappe steht bei Sonnenuntergang am Wasser. Er trägt ein schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck "PERTH". Das goldene Licht der untergehenden Sonne spiegelt sich auf dem Wasser.

Beim Sunset Cruise in Busselton

Ich komme wieder!

Weiße Geländewagen-Camper mit Dachbox und zwei Ersatzreifen hinten geparkt auf einem Parkplatz mit felsiger Landschaft im Hintergrund unter bewölktem Himmel.

Ich komme wieder!

Ich dachte immer, dass Australien eins dieser Einmal-im-Leben-Ziele ist. Aber es gibt wohl sehr viele Wiederholungstäter. Wissen Sie was? Das kann ich absolut nachvollziehen! Down Under ist ein absoluter Traum! Dieses Gefühl von Weite gepaart mit der relaxten Mentalität der Einwohner ist absolut einzigartig. Außerdem sind Wanderwege, Strände, Hotels, Restaurants und Sanitäranlagen in einem topmodernen und hygienischen Zustand, der mitteleuropäische Standards um Längen übertrifft. Entgegen der landläufigen Meinung wimmelt es nicht vor tödlichen Tieren.

Ich war 10 Tage in Australien, was wegen der langen Flugdauer eigentlich zu wenig ist. Bei je 2 Tagen An und Abreise sind 14 Tage das absolute Minimum. Bei meiner nächsten Australienreise bleibe ich garantiert länger!

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