Regionen der Emirate

Siamar Reisen - Ihr Spezialist für ausgezeichnete Fernreisen

  • engagierte und freundliche Mitarbeiter an 362 Tagen im Jahr erreichbar
  • ehrliche und professionelle Beratung mit langjähriger Länderkenntnis
  • flexible persönliche Reiseplanung ganz auf Ihre Wünsche zugeschnitten
  • marktübergreifende unabhängige Preisanalysen für optimale Preis Leistung
Individuelle Beratung

von Ihrem Berater

Markus Patho

0341 - 58 61 67 0

Abu Dhabi

Das größte der sieben Vereinigten Arabischen Emirate ist Abu Dhabi. Gegründet wurde es 1791, damals noch als Siedlung nahe einer Süßwasserquelle, von welcher es sich zunächst zu einem wichtigen Zentrum des Perlenhandels entwickeln konnte. Wie auch das Emirat Dubai profitiert Abu Dhabi noch von einem großen Erdölvorkommen, das zu einem rasanten Wachstum und imposanten Bauprojekten geführt hat. Diese werden weiter vorangetrieben und machen die gleichnamige Hauptstadt Abu Dhabi zu einer der modernsten Metropolen der Welt.

Außerhalb der Städte zeichnet sich ein kontrastreiches Bild zu den modernen Bauten ab. Der Küstensaum weist Mangrovenbewuchs auf, der Großteil des Emirats ist jedoch durch Sandwüste dominiert. Durch die Rub al-Khali Wüste, das „leere Viertel“, gelangt man zur Liwa-Oase, die Urlauber sich bei einem Aufenthalt im Emirat Abu Dhabi nicht entgehen lassen sollten. Inmitten der traumhaften schönen Dünenlandschaft finden sich vereinzelte Oasen-Dörfer, Dattelplantagen und Kamelfarmen.

Auch ein Abstecher nach Al Ain, zur zweitgrößten Stadt des Emirats, lohnt sich. Zwar erwarten Besucher hier keine imposanten Wolkenkratzer, dafür zeichnet sich ein idyllisches Bild aus vielen kleinen und großen Parkanlagen, Palmenhainen sowie Obst- und Gemüseplantagen ab. Nicht umsonst trägt Al Ain den Beinamen „Gartenstadt“. Daneben gibt es hier ganze 18 Burgen, von denen man einige besichtigen kann. Interessant ist die Stadt vor allem wegen der zahlreichen in der Umgebung gefundenen Gräber, die von einer dauerhaften Besiedlung seit dem vierten Jahrtausend v. Chr. zeugen. Einen Überblick über die archäologischen Funde bietet das Nationalmuseum von Al Ain.

Die Stadtmitte wartet mit Bananenstauden, Orangen- und Zitronenbäumen sowie natürlich unzähligen Dattelpalmen auf, die alle samt landwirtschaftlich genutzt werden. Der hierin eingebettete Park lädt zu einen gemütlichen Picknick ein.

Die gleichnamige Hauptstadt des Emirats und zugleich der Vereinigten Arabischen Emirate ist Abu Dhabi. Besuchern der Stadt offenbart sich ein imposanter Kontrast aus modernen Wolkenkratzern, wie dem majestätischen Luxushotel Emirates Palace, und einer Vielzahl grünen Parkanlagen, in denen man sich im Schatten von der Shopping- und Sightseeingtour entspannen kann.

Das Herz der Stadt befindet sich auf einer etwa 70 Quadratkilometer großen Insel, die durch drei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Am Ende dieser Insel erstreckt sich der Stolz Abu Dhabis, nämlich die fast acht Kilometer lange Corniche. Die Meerespromenade bietet die ideale Möglichkeit für einen Spaziergang und daneben auch Radwege sowie Grünanlagen, die zu einer kleinen Rast locken.

Von der Corniche aus ist es nicht weit zu einem der größten Einkaufzentren Abu Dhabis, der Marina Mall, in der man durch hunderte Geschäfte schlendern kann. Zwischen Shopping-Tempeln und modernen Gebäudekomplexen kann man sich auch auf die Spuren vergangener Zeiten begeben, wobei sich nur noch wenige wirklich historische Sehenswürdigkeiten finden lassen. Die zahlreichen Moscheen zum Beispiel, die über die ganze Stadt verteilt sind, sind zumeist neu erbaut. Dennoch lohnt sich die Besichtigung einer der bedeutendsten dieser sakralen Bauten, der riesigen Sheikh-Zayed-Moschee. Eine weitläufige Gartenanlage rahmt den Bau. Auch Nicht-Muslime haben Zutritt und können sich an der großzügigen Innenausstattung aus Marmor, Perlmutt, Blattgold und Kristallen erfreuen.

Das Emirat Abu Dhabi setzt verstärkt auf eine kulturelle Komponente und plant auf der künstlich erweiterten Insel Saadiyat eine komplexe Museumslandschaft. In Kooperation mit dem französischen Original entsteht hier die arabische Version des Louvre. Auch ein Ableger des Guggenheim-Museums befindet sich im Bau.

Wer weiter in das traditionelle Leben der Beduinen eintauchen möchte, sollte das Heritage Village besuchen. Auf die Spuren des kulturellen Erbes der Beduinen kann man sich darüber hinaus in der Falkenklinik begeben, in der Besucher die im arabischen Raum hoch geschätzten Tiere während der Behandlung und Fütterung beobachten kann.

Für mehr Adrenalin sollte man die Insel Yas besuchen. Hier wird seit 2009 der Große Preis von Abu Dhabi im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen. Wer selbst die Geschwindigkeit sucht, kann den Freizeitpark Ferrari World besuchen, dessen Hauptattraktion die Formula Rossa Achterbahn ist. Mit einer Geschwindigkeit von 240 Stundenkilometer ist sie die schnellste Achterbahn der Welt.

Am Persischen Golf gelegen, verlocken natürlich auch wunderschöne Strände und das türkisfarbene Meer zu Badevergnügen oder auch einfach nur gemütlichem Sonnen, wobei man die vielfältigen Eindrücke der Stadt noch einmal auf sich wirken lassen kann.

Ebenso vielfätig wie die Sehenswürdigkeiten der Stadt präsentieren sich auch die Hotels. Neben dem luxuriösen Emirate Palace ist auch das Intercontinental Abu Dhabi empfehlenswert, das mit einer eigenen Marina sowie einen Privatstrand aufwarten kann.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die Vielfalt an Luxushotels in Abu Dhabi.

Ajman

Ajman ist das kleinste der sieben Vereinigten Arabischen Emirate. Das Hauptgebiet mit der gleichnamigen Hauptstadt liegt nur etwa 20 Kilometer von Dubai entfernt und erstreckt sich über einen 16 Kilometer langen Küstenstreifen am Persischen Golf. Die Küste wartet zudem mit wunderschönen weißen Sandstränden auf, die zu einem Badeurlaub einladen.

Ajman Stadt selbst liegt am Ufer der Bucht Khor Ajam. Hier können Besucher am Hafen, vorbei an den modernen Werften, entlangspazieren. Ursprünglicher geht es auf dem gegenüberliegenden Ufer zu, denn dort befinden sich die Dhauwerften, in denen die traditionellen arabischen Holzboote gefertigt werden.

Im Stadtzentrum, gegenüber des großen Uhrenturmes, steht ein altes Fort, das bereits 1775 erbaut wurde. Nachdem dieses eine Zeit lang der Herrscherfamilie als Wohnsitz diente, wurde in den 1990er Jahren das Ajman Museum eingerichtet, in dem es neben Alltagsgegenständen auch archäologische Funde und historische Handschriften zu sehen gibt.

Wenn auch Ajman selbst klein ist, haben sich hier inzwischen einige Hotels der Spitzenklasse niedergelassen. Wie in einem arabischen Palast fühlen Urlauber sich im The Ajman Palace, das mit Liebe zum Detail und vielen orientalischen Elementen gestaltet wurde. Unweit des Stadtzentrums ist der Strand dennoch direkt vor der Tür.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die majestätischen Hotelanlagen im Emirat Ajman.

Dubai

Eines der größten Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate ist Dubai, das zu einem Großteil aus Wüste besteht. Zunächst dominierte die Perlenfischerei die Wirtschaft, später konnte sich das Emirat mit einem der wichtigsten Häfen behaupten. Der Seehandel und das im 20. Jahrhundert erschlossene Ölvorkommen machten Dubai schließlich reich und trugen maßgeblich zu einer rasanten Entwicklung geprägt von riesigen Bauprojekten bei, die vor allem in der gleichnamigen Hauptstadt Dubai sichtbar werden. Besucher erwarten imposante Wolkenkratzer, prunkvolle Shopping-Malls, luxuriöse Hotelkomplexe, daneben strahlende Sandstrände sowie grüne Parks und das alles im Kontrast zu weiten Sanddünen, die sich bei einer Wüstensafari erkunden lassen.

Weitere gigantische Bauprojekte sind in Planung und in kaum einer anderen Stadt auf dieser Welt wird so viel gebaut wie in Dubai. Zu den bekanntesten Wahrzeichen gehört unter anderem das Burj al Arab, ein Luxushotel der Extraklasse, das sich über eine Höhe von 312 Metern in Form eines Segels erstreckt. Ebenso bekannt ist inzwischen das 2010 eingeweihte Burj Khalifa, das mit unglaublichen 828 Metern das höchste Gebäude der Welt ist und das neue Herzstück von Downtown Dubai bildet. Tagsüber kann man durch die Läden der Dubai Mall stöbern und am Abend die Show der Dubai Fountain, ein Zusammenspiel aus Wasserfontainen und Lichtern, bewundern.

Bauprojekte von ebenso architektonischer Extravaganz sind die The Palm Jumeirah sowie The World, je künstlich angelegte Inseln in Form einer Palme bzw. der Weltkarte, die sich vor der Küste der Stadt erstrecken und Platz für neue Luxusvillen und – hotels bieten sollen.

Den Blick auf den Persischen Golf kann man am besten während eines Spaziergangs entlang der Deira Corniche, der Meerespromenade Dubais, genießen und dabei auch die anliegenden Souks, den Gewürzmarkt und den Goldmarkt, besuchen und sich von exotischen Düften und funkelnden Schmuck in den Bann ziehen lassen.

Die Stadt aus einer anderen Perspektive sehen kann man im Übrigen sowohl bei einem Rundflug mit dem Helikopter als auch während einer Sundowner Cruise, bei der man am späten Nachmittag ein malerisches Fotomotiv der untergehende Sonne, die sich im Wasser und den Glasfassaden der Hochhäuser spiegelt, erhält.

Auch kulturell hat Dubai einiges zu bieten: Neben Theatern, die mit Konzerten, Ballett- und Opernaufführungen begeistern, findet auch das jährliche Filmfestival von Dubai statt, das Prominenz aus der ganzen Welt in die Stadt zieht. Zudem durchziehen zahlreiche Museen die Stadt. Die Museumsdörfer Heritage Village und Diving Village zum Beispiel vermitteln Besuchern einen Eindruck von der ursprünglichen Lebensweise Dubais. Zu sehen gibt es alte Handwerkskünste, den traditionellen Alltag der Nomadenvölker sowie ein Aquarium, das die Bewohner der Persischen Golfs beherbergt. Auch Eindrücke aus dem Leben der Perlentaucher über die Jahrhunderte hinweg wurden aufbereitet und für Interessierte ausgestellt.

Bei einer Sightseeing-Tour durch Dubai sollte auch die Besichtigung einer Moschee nicht fehlen. Die Jumeirah-Moschee bietet ein wunderschönes Beispiel für die moderne islamische Architektur und kann von Nicht-Muslimen sogar im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Um die vielen Eindrücke der Stadt auf sich wirken zu lassen, lohnt es, einen gemütlichen Tag am Strand einzuplanen, die Sonne zu genießen, im Meer zu baden und die nächste spannende Entdeckungstour durch die Stadt zu planen.

Inmitten dieser vielen Wolkenkratzer bieten zahlreiche luxuriöse Hotels traumhafte Unterkunft. Vom Burj Khalifa kann man zum Beispiel nicht nur die atemberaubende Aussicht genießen, sondern auf im höchsten Gebäude der Welt übernachten, nämlich im Armani Burj Khalifa. Wie der Name schon erahnen lässt, wurde dieses Hotel der Spitzenklasse von dem Modedesigner Giorgio Armani eingerichtet und bietet alle Annehmlichkeiten, die sich erträumen lassen.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die die luxuriösen Hotels in Dubai City und im Emirat Dubai.

Fujairah

Das Emirat Fujairah liegt zwischen dem Golf von Oman und dem Hajargebirge an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Küste bietet atemberaubende weiße Strände, die zum Baden, Tauchen und Schnorcheln einladen. Die Unterwasserwelt wartet mit einer Vielfalt an Korallenriffen aber auch Haien, Fledermausfischen, Thunfischen, Riffbarschen und Tintenfischen auf. Eines der Highlights für Taucher ist daneben das Hole in the Wall bei Khor Fakkan, eine Unterwasserhöhle, in der man mit Meeresschildkröten schwimmen und den nahegelegenen Korallengarten bestaunen kann. Aus Mangel an Wracks wurden in der Gegend Autos versenkt, zu denen man tauchen kann.

Das bergige Hinterland mit seinen Tälern und sprudelnden Thermalquellen lädt zu spannenden Wanderungen und Touren mit einem Geländewagen durch die Hauptattraktion der Region, die wunderschöne Natur, ein.

Das Emirat bietet neben der Hauptstadt Fujairah mehrere sehr sehenswerte Orte. Empfehlenswert ist unter anderem der dreigeteilte Ort Dibba, der sowohl zum Oman, zum Emirat Sharjah und schließlich auch zu Fujairah gehört. Etwas außerhalb findet sich ein riesiger Friedhof mit Gräbern Gefallener aus der Schlacht von 633 n. Chr. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kommt man vorbei an Häusern mit Metalltoren, die von den Einwohnern in bunten Farben und mit traditionellen Motiven verziert sind und kann sich schließlich den traditionellen Dhau-Hafen anschauen.

In Bidiyah steht die älteste Moschee der gesamten Emirate, die man zumindest von außen bestaunen kann. Von den Wachtürmen hat man einen unvergesslichen Ausblick auf das sakrale Gebäude sowie die Plantagen im Hinterland und den weiten Indischen Ozean. Von Bidiyah aus kann man auch mit einem Geländewagen in das Wadi al Wurriyah düsen.

Die Hauptstadt Fudschaira begeistert schließlich mit einer alten Festung, die auf einem kleinen Hügel thront und von der Altstadt gesäumt wird. Die Häuser des Viertels werden nach und nach restauriert, um Besuchern einen Eindruck der ursprünglichen Bauweise zu bieten, die zunehmend durch Großbauprojekte fast aller Emirate verdrängt wird. In der Umgebung kann auch das Nationalmuseum besucht werden, das mit archäologischen Funden sowie einer umfangreichen ethnologischen Abteilung aufwartet.

An der Stadtgrenze, in einem kleinen Tal, erstrecken sich die Ain-al-Madhab-Gärten, in denen man in natürlichen Mineralquellen entspannen kann. Gleich in der Nähe liegt das Heritage Village. Zu sehen gibt es traditionelle Hütten sowie Fischerboote, Töpferwaren und Kleidung.

Nach ausgiebigen Erkundungstouren kann man sich dann in einem der eindrucksvollen Resorts des Emirates erholen. Das Fujairah Rotana Resort & Spa bettet sich zum Beispiel in eine malerische Kulisse aus Gebirge und Meer und bietet mit eine tropischen Gartenanlage, einem Pool und einem Spa, sodass ein wundervoller Urlaub garantiert ist.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die Hotelvielfalt in Fujairah.

Jumeirah

Dubais Stadtteil Jumeirah erstreckt sich von Stadtzentrum bis hin zur Dubai Marina. Bekannt ist das Gebiet vor allem für seine vielen pompösen Bauprojekte sowie einen Küstenabschnitt, der mit seinen hellen Sandstränden, wie dem Jumeirah Beach, Erholung vom urbanen Trubel bietet.

Zu den bekanntesten Bauten Jumeirahs und zugleich Dubais gehört das Burj al Arab, ein 321 Meter hohes Prachthotel, das architektonisch der Form eines arabischen Dhausegels nachempfunden ist und schon in der 180 Meter hohen Lobby durch ein luxuriöses Dekor beeindruckt. Nicht weniger imposant ist das wellenförmige Jumeirah Beach Hotel, das ebenso mit Moderne und Luxus aufwartet und Gästen einen privaten Strandabschnitt bietet.

Neben hochambitionierten Bauprojekten moderner Wolkenkratzer gehören auch The World und The Palm Jumeirah zu den berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bei beiden handelt es sich um künstlich aufgeschüttete Inseln, The World bestehend aus etwa 300 kleinen Inseln, die zusammen eine Weltkarte in den Persischen Golf zeichnen, und The Palm angelegt in Form einer Palme. Hier sind bereits viele luxuriöse Villen und Hotels entstanden und noch viele weitere geplant.

Während die langen Strände zum Baden und Wassersport im Persischen Golf einladen, bietet der Wild Wadi Water Park, ein riesiger Wasservergnügungspark, weiteren Spaß im kühlen Nass. 28 Rutschen sowie 23 Schwimmbecken offerieren auf unglaublichen 49.000 Quadratmetern Spaß für die ganze Familie.

Zwischen Strand und Architektur kommt natürlich auch im Stadtteil Jumeirah das Shopping-Vergnügen nicht zu kurz: Die Mercato Mall versprüht italienisches Flair und wartet mit über hundert Geschäften auf. Für eine kleine Pause stehen zahlreiche Restaurants und Cafés bereit. Wer seine Rast von der Sightseeing-Tour durch Jumeirah lieber im Grünen verbringen möchte, sollte den Jumeirah Beach Park besuchen, der neben einem Restaurant auch Grillplätze unter schattenspendenden Palmen bietet.

Einer der bekanntesten Moscheen der Stadt ist die Jumeirah Moschee. Sie wurde nach dem Vorbild der Mohammed-Ali-Moschee in Kairo errichtet und bietet auch Nicht-Muslimen Einblick, die man am besten bei einer Führung genießt.

Die Sehenswürdigkeiten des Stadtteils kann man auch noch anders erleben. So gehört zu einer Sightseeing-Tour auch das Burj Al Arab, dass nicht nur zu den Wahrzeichen der Stadt gehört, sondern auch luxuriöse Unterkünfte bietet - Übernachten im orientialischen Prunk!

Hotelübersicht: Entdecken Sie die atemberaubenden Hotelanlagen in Jumeirah.

Ras Al Khaimah

Die „Spitze des Zeltes“, wie Ras Al Khaimah übersetzt etwa lauten würde, ist das nördlichste der sieben Emirate und liegt etwa eine Autostunde von Dubai entfernt. Hier wird noch ein Stück altes und traditionelles Arabien geboten, das anders ist als das hektische Stadtleben, das für Dubai und Abu Dhabi kennzeichnend ist. Stattdessen bietet das Emirat eine abwechslungsreiche Landschaft aus langgestreckten Küstenregionen mit weißen Sandstränden, die zum Baden einladen, Bergen, die zum Teil von Felsschluchten durchzogen werden, sowie eine verhältnismäßig üppige Vegetation. Um die Landschaft zu erkunden, bietet sich eine Wüsten-Safari besonders an, die sich mit Übernachtungen in einem der Wüstencamps kombinieren lassen.

Darüber hinaus zeichnet sich Ras Al Khaimah durch einige archäologische Stätten aus, die von einer Besiedlung des Emirates seit 5500 v. Chr. zeugen. Viele Funde gehen auf die wohl bekannteste antike Stadt Julfar zurück. Unweit der Hauptstadt Ras Al Khaimah-Stadt liegt Jazirat al Hamra. Das seit den 1970er Jahren verlassene Dorf zeigt die ursprüngliche Lebensweise der inzwischen umgesiedelten Bewohner. Während eines Spaziergangs durch die verlassenen Gassen kommt man vorbei an einer Moschee mit windschiefem Minarett und Häusern aus Korallengestein.

Die Hauptstadt selbst tauscht zunehmend Tradition durch Moderne. Hier, wie auch in den meisten der anderen Emirate, sind ambitionierte Bauvorhaben geplant, die Ras Al Khaimah zu einer hochmodernen Stadt machen werden. Dennoch legen die Stadtplaner noch viel Wert auf großzügige Grünflächen, die das Stadtbild mitprägen. Zu sehen gibt es einige Museen, wie das Nationalmuseum. Dieses war ursprünglich die Familienresidenz der Herrscherfamilie Al-Qasimi und zwischenzeitlich Polizeihauptquartier. Heute werden neben Dingen des alltäglichen Lebens auch archäologische Funde von Ausgrabungen präsentiert. Daneben kann man in Ras Al Khaimah kleinere Märkte oder auch den Hafen besuchen und das bunte Treiben des Alltags beobachten. Für eine kleine Auszeit lockt schließlich der außerhalb des Stadtzentrums gelegene Strand sowie zahlreiche Hotelanlagen.

Etwas außerhalb der Stadt bietet das The Cove Rotana eine luxuriöse Übernachtungsmöglichkeit am Persischen Golf. Die terrassenförmige Anlage bezaubert neben schickt eingerichteten Zimmern mit einem tollen Wellness-Angebot sowie einem gemütlichen Pool, an dem man die Erlebnisse vom Tag noch einmal Revue passieren lassen kann.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die schönsten Strand- und Luxusresorts in Ras Al Khaimah.

Sharjah

Das Emirat Sharjah ist das flächenmäßig drittgrößte der sieben Vereinigten Arabischen Emirate. Besuchern offenbart sich ein landschaftlicher Mix aus weiter Wüste, imposanten Hochhäusern und Bewahrung des kulturellen Erbes. Daneben bieten die Küsten Sharjahs hervorragende Möglichkeiten zum Baden, Tauchen, Schnorcheln oder einfach in der Sonne entspannen, wobei vor allem die Region um Khor Fakken zu empfehlen ist.

Wie auch die anderen Emirate, ist das Emirate Sharjah nach seiner gleichnamigen Hauptstadt am Persischen Golf benannt. Zwar ist der Umfang der Bauprojekte nicht mit denen in Dubai zu vergleichen, dennoch wird auch hier zunehmend in moderne Hochhäuser investiert, die das Stadtbild mit prägen.

Sharjah konnte sich nichtsdestotrotz seinen Ruf als kulturelles Zentrum Arabiens bewahren. Zahlreiche Museen, Galerien und Theater wurden in den letzten Jahren zum Erhalt der einheimischen Tradition und Kultur eröffnet. Wer zum Beispiel Einblicke in die islamische Kultur gewinnen möchte, sollte das Museum of Islamic Civilazation besuchen, das mit etwa 5.000 Artefakten aus der Religion des Landes aufwartet.

Auf die Spur der Kunst und einheimischen Kultur kann man sich in der Sharjah Heritage and Art Area begeben. Ein Teil der Altstadt zeigt restaurierte bzw. wiederaufgebaute Häuser, die einst von Perlenhändlerfamilien bewohnt wurden, die auch in der Geschichte des Emirats Sharjah eine wichtige Rolle spielten. Um einen Innenhof herum befinden sich die Gebäude aus Korallenstein, deren Interieur den Stil der damaligen Zeit wiederspiegelt. Die nahegelegenen, traditionellen Souks runden die Zeitreise ab: Der Souk Al Arsah zum Beispiel gehört zu den wohl ältesten der gesamten Vereinigten Arabischen Emirate. Zu den Wahrzeichen der Stadt zählt der Souk Al Markazi, auch als Blue Souk bekannt, dessen Fassaden mit blauen Fliesen und kalligrafischen Verzierungen aufwartet. Rund 600 Geschäfte von Juwelieren, Musikläden bis hin zu Antiquitätengeschäften und Boutiquen laden zum gemütlichen Stöbern ein.

Einen Eindruck der Tradition erhält man auch am Fischmarkt, wenn am frühen Morgen die Fischer mit ihren Fang in den Hafen einlaufen und diesen feilbieten. In einem anliegenden Restaurant kann man sich seinen Kauf gleich frisch zubereiten lassen und genießen. Noch heute ist die Falknerei stark in der arabischen Kultur verankert. Einblicke erlangt man am besten auf dem Tier- und Vogelmarkt, auf dem Einheimische junge Falken aus Persien erstehen.

Bei einem Besuch der Vereinigten Arabischen Emirate darf natürlich auch die Besichtigung einer Moschee nicht fehlen, von denen Sharjah gleich eine Vielzahl besitzt. Die Al Noor Moschee zum Beispiel ist nach dem Vorbild der Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul errichtet wurden und gewährt auch Nicht-Muslimen Zutritt.

Da Sharjah eines der konservativsten der sieben Vereinigten Arabische Emirate ist, ist auch das Nachtleben nicht sehr ausgeprägt. Dennoch bietet ein Abendspaziergang entlang der palmengesäumten Promenade ein unvergessliches Erlebnis, bei dem man die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen kann.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die exklusiven Hotelresorts in Sharjah.

Umm Al Quwain

Im Norden des Landes erstreckt sich das Emirat Umm Al-Quwain auf einer zwölf Kilometer langen Landzunge. Ursprünglichkeit zeichnet diese Region, die keine der großen Ölvorkommen besitzt, die den anderen Emiraten zu Reichtum verholfen haben, besonders aus. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören hier nach wie vor der Fischfang, der Bau der traditionellen Dhau-Boote sowie der in der Oase Faladsch Al-Mulla betriebene Dattel-Anbau. Entsprechend bietet der Urlaub in Umm Al-Quwain Ruhe und Entspannung in traditioneller Atmosphäre, die man auch ideal zum Beispiel mit der Familie am Strand genießen kann.

Daneben bietet das Emirat auch spektakuläre Ausflugsziele, wie den Dreamland Aquapark, der sich 20 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Umm Al-Quwain-Stadt befindet. In dem weltweit größten Aquapark werden mehrere Schwimmbecken und rund 25 verschiedene Wasserrutschen sowie ein Go-Kart-Bahn geboten.

Aber auch kulturell gibt es einiges zu entdecken. Zwei sehr bedeutende Ausgrabungsstätten liefern Zeugnisse früher Besiedlungen. Die Ausgrabungen von Al Dur haben zum Beispiel eine der größten präislamischen Siedlungen der gesamten Emirate zum Vorschein gebracht. Entlang des Geländes lassen sich die Reste von über 2000 Jahre alten Gebäudekomplexen entdecken. Die zweite Ausgrabungsstätte, Tell Abraq, wurde vermutlich einst durch einen unglaublich eindrucksvollen Turm dominiert, dessen Fundamente einen Durchmesser von 40 Kilometern besitzen.

Weitere Relikte dieser archäologischen Stätten lassen sich im Museum der Hauptstadt Umm Al-Quwain bestaunen. Die Stadt bildet zusammen mit der Insel Siniyyah die Bucht Khor al Baidah. Auf der Insel sprudelte in ferner Vergangenheit eine Süßwasserquelle, mit deren versiegen auch die Inselbewohner verschwanden. Heute ist die Insel Naturschutzgebiet und darf nur mit Genehmigung betreten werden. Vom Ufer aus lassen sich mit einem Fernglas dennoch die zahlreichen Pflanzen und Vögel sowie die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten beobachten.

In der Altstadt von Umm Al-Quwain-Stadt kann man nicht nur das Museum besichtigen, sondern auf dem nahegelegen Fischmarkt auch das bunte Treiben der Händler beobachten. Ganz in der Nähe lockt ein weiteres Highlight, das Tourist Centre, an dem sich vor allem Wassersportler sehr erfreuen werden. Hier kann man unter anderem surfen oder mit einem gemieteten Jetski über das blaue Meer düsen. Wer daraufhin Lust bekommt, mehr über die Meereswelt des Emirates zu erfahren, kann das Marine Research Centre besuchen, das neben einer Meeresforschungsstation auch ein Aquarium beherbergt.

Urlauber, die die Nähe zum Wasser ausgiebig genießen wollen, sollten im Flamingo Beach Resort übernachten, das direkt an einer Lagune mit Privatstrand liegt und neben weiteren Wassersportangeboten auch Bootsausflüge offeriert. Auch im großzügigen Umm al Quwain Beach Hotel profitieren Sie von der direkten Strandlage in Umm Al Quwain und genießen Ihre Ruhe in der stilvolle Bungalowanlage nach einem aufregenden Besuch im 65 Kilometer entfernten Dubai.

Hotelübersicht: Entdecken Sie die Hotels in Umm Al Quwain.