Traumurlaub Seychellen, April/ Mai 2019

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Traumurlaub Seychellen, April/ Mai 2019

Unsere Kunden Familie Gogolok planten bereits 2018 zusammen mit Ihrer persönlichen Reiseberaterin Stefanie Müller den nächsten Urlaub auf den Seychellen. Ende April 2019 war es dann endlich soweit und die Reise gen Indischen Ozean konnte losgehen. Was Sie dort erlebt haben, hat Familie Gogolok in einem tollen Reisebericht zusammengefasst, für den wir uns herzlichst bedanken möchten.

Der lange geplante und mit Spannung erwartete Urlaub auf den Seychellen hat für uns am Mannheimer Hauptbahnhof begonnen. Mit dem ICE ging es zum Flughafen Frankfurt/Main. Der Flug mit Qatar-Airways von Frankfurt über Doha nach Mahé verlief planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse.

Bei der Ankunft am Flughafen Mahé wurden wir von einem Mitarbeiter der Agentur Mason's in Empfang genommen und zu einem Kleinbus für die Weiterfahrt zum Fährhafen geleitet. Während der kurzen Fahrt konnten wir uns das erste Bild von Victoria machen. Uns ist sofort aufgefallen, dass sie Straßen gut und sehr sauber waren – kein Müll am Straßenrand und alles gut gepflegt. Angekommen im Fährhafen sahen wir schon die Fähren nach Praslin. Bis zur Abfahrt hatten wir noch gut eine Stunde Zeit. Im Hafen wurden wir sofort von den Mason's-Mitarbeitern empfangen und erhielten die Tickets für die Fähre.

Fährhafen Mahé

Ich kann nicht sagen, ob wir mehr erstaunt oder mehr entsetzt waren, als wir sahen, dass unsere Tickets nicht für die Fähre, die vor uns stand, waren, sondern für die 16:30-Fähre. Für uns bedeutete es, dass wir fast 7 Stunden im Hafen warten mussten. Auf unsere Frage, warum wir erst mit der nächste Fähre fahren können sagte man uns, dass das die gängige Praxis wäre. Falls sich ein Flugzeug verspätet, würden die Tickets verfallen. Wenn uns in dem Moment jemand fotografiert hätte, würde man wohl ein großes Fragezeichen in unseren Gesichtern sehen. Aber wir hatten Urlaub und Zeit und so setzten wir uns ins Hafenrestaurant, haben dort was getrunken und gegessen, legten uns dann auf die Holzbänke im Wartebereich des Hafens hin und sind auch mal eingenickt. Wir haben zwar kurz überlegt in die Stadt zu gehen, aber nach dem langen Flug und dem heißen, feuchten Wetter vor Ort waren wir dann doch zu kaputt dafür. Vielleicht kann der Veranstalter die aktuell praktizierte Vorgehensweise mit der Agentur Mason's erörtern, denn die lange Wartezeit im Hafen war wirklich hart.

Praslin

Am späten Nachmittag bzw. frühen Abend sind wir in Praslin angekommen und wurden zu unserer Unterkunft Chalets Cote Mer gefahren. Der Empfang im Chalet war sehr freundlich und wir haben Erfrischungsgetränke und feuchte Erfrischungshandtücher bekommen. Unser Zimmer hatte einen tollen Meerblick. Wir konnten direkt vom Bett aufs Meer schauen und morgens wurden wir von der Sonne geweckt. Man konnte das Fenster natürlich auch zuziehen, aber wir wollten ja das Meer sehen.... Wie ich sehen konnte, hatten alle Zimmer Meerblick.

Unser Zimmer war recht klein und „normal“ eingerichtet. Zum Bad musste man einige Stufen hoch gehen. Das Bad war groß, recht modern und mit offener Dusche. Klimaanlage hat gut funktioniert, einen Deckenventilator gab es dort nicht. Das Chalet Cote Mer befindet sich an einem recht steilen Hang, ist aber wunderschön und bestimmt mit sehr viel Liebe angelegt. Überall tolle Pflanzen und viele Treppen. Für Menschen, die nicht gerne Treppen steigen wollen oder können, ist das Chalet leider nicht geeignet. Wir haben uns dort aber sehr wohl gefühlt. Die Bilder der Außenanlage des Hotels, die man auf der Webseite und bei verschiedenen Veranstaltern findet, geben nicht den Charme und die Schönheit des Hotels wieder.

Essen im Hotel

Wir hatten ÜF gebucht und wollten eigentlich abends auswärts essen. Nach dem ersten Abendessen am Ankunftstag haben wir dort allerdings jeden Tag zu Abend gegessen. Selten haben wir im Urlaub so tolle, schmackhafte und frische Menüs serviert bekommen. In der ganzen Woche hat sich keine einzige Komponente der 3-Gänge-Menüs wiederholt. Zu jedem Essen gab es vorab Baguette oder Brötchen mit Butter und eingelegtem Gemüse und einen Chili-Dip. An einem Abend gab es als Vorspeise Tomatensuppe. Da ich keine Tomate mag, sagte ich es der Bedienung, dass ich keine Suppe möchte. Sofort kam die Frage, ob sie mir alternativ einen frischen Salat servieren dürfen. Das habe ich gerne angenommen, es hat sehr lecker geschmeckt. Und so lief es dort mit vielen anderen Kleinigkeiten – das Personal und der Chef waren immer sehr aufmerksam und sehr herzlich. Das Frühstück war gut, es gab immer verschiedene sehr leckere selbst gemachte Konfitüren, Obst, Müsli mit selbst gemachten Joghurt und verschiedene Ei-Varianten auf Bestellung.

Die Lage des Hotels ist perfekt für Ausflüge aller Art. Ein privater Weg führte vom Hotel direkt zum Hafen. Dort waren auch Bushaltestellen von mehrere Buslinien, Taxi-Stand, Imbiss, Tauchschule und ein Stückchen weiter (gerade um die Ecke) ein Market. Vom Hotel bis zum Hafen waren es keine 5 Minuten zu Fuß.

Inselrundfahrt

Unser Urlaub war so geplant, dass wir in der Woche auf Praslin einige Ausflüge machen wollten. Der erste Ausflug, eine individuelle Inselrundfahrt mit einem Guide, war bereits am 2. Tag. Wir haben sehr viel gesehen und sehr viel über Praslin und die Seychellen erfahren. Auf Vorschlag von unserem Guide haben wir statt "Vallée de Mai" den Park "Ford Ferdinand" im Süden von Praslin besucht. Wir haben zwar keinen Vergleich zum Vallée de Mai, waren aber vom Ford Ferdinand sehr begeistert. Er ist kleiner, sehr schön angelegt und zu der Zeit waren wir dort die einzigen Besucher. Es gibt dort viele große Exemplare der Coco der Mer und viele andere endemische Pflanzen. Ein Teil des Parks wurde bepflanzt, aber ein Teil ist sehr alt und natürlichen Ursprungs. Wir haben die bekanntesten Strände besucht, in Zimbabwe [Anm.: ein Aussichtspunkt auf den Seychellen] von oben tolle Aussicht genossen und vom höchsten Punkt des Hotels Lemuria die tolle Hotelanlage und ringsum die Landschaft, die Inseln und das blaue Meer bestaunen dürfen.

Schnorchelausflug Coco Island und Felicité

Der zweite Ausflug war ein Schnorchelausflug zu Coco Island und Felicité. Da hat das Wetter leider nicht mitgespielt und wir sind in einen Sturm geraten. Die Rückfahrt in dem kleinen Motorboot war sehr aufregend und ich dachte nur: Hoffentlich halten das meine Bandscheiben aus. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen :-) und als wir an der Coté d´Or wieder ankamen, hat wieder die Sonne geschienen. Beim Schnorcheln haben wir zwar einige Fische gesehen, aber ich war regelrecht schockiert, als ich die toten Korallen gesehen habe. Wir wussten, dass die Korallen durch den El Nino stark beschädigt sind. Das haben wir auf Mauritius und in Mexiko gesehen, aber zwischen Coco Island und Felicité lebt keine einzige Koralle mehr. Das war traurig und erschreckend zugleich.

La Digue

Der dritte Ausflug war nach La Digue. Wie alle Touristen haben wir die Insel mit dem Fahrrad ausgekundschaftet. Entgegen des Menschenflusses sind wir vom Hafen aus zuerst nach links gefahren. Nach ca. 200 m waren wir fast alleine auf der Straße. Es war ein schöner, entspannter Ausflug. Dafür haben wir jedoch auf den Besuch von Sourge d'Argent verzichtet.

Traumstrände der Seychellen genießenTropische Naturidylle auf den SeychellenMalerische Inselwelt der SeychellenTraumhafter Sonnenuntergang der Seychellen

Cerf

Nach den 6 Tagen auf Praslin haben wir mit einen weinenden Auge (weil wir uns dort so wohl gefühlt haben) und mit einem lachenden Auge (weil wir auf Cerf gespannt waren) die Insel verlassen. Die Transfers verliefen reibungslos. Auf Cerf wurden wir freundlich in Empfang genommen. Ich kann mich aber nicht erinnern, ob es dort auch einen Begrüßungstrunk gab. Cerf Island Resort macht bei der Ankunft einen tollen Eindruck. Das Hotel befindet sich in einer top Lage. Nach dem Check-In wurden wir mit einem Club-Car zu unserer Villa gefahren. Die Anlage ist sehr weitläufig und liegt ziemlich steil am Hang.

Wir hatten eine von den neueren Villen ohne Meerblick, dafür mitten im Dschungel. Die Villa selbst war groß, hochwertig ausgestattet, durch das dunkle Holz und durch die Lage inmitten hoher Bäume war es drinnen etwas dunkel. Uns hat es nicht gestört – im Gegenteil: wir fanden den dunklen, tollen Holzfußboden im Wohn-/Schlafbereich schön und irgendwie edel. Das Bad, zum Teil offen, war ebenfalls sehr groß und das Duschen hat einfach Spaß gemacht. Den Jacuzzi haben wir nur einmal, und zwar zum Abkühlen, benutzt. Die Villa wurde jeden Tag sehr gut geputzt und immer wieder mit frischen Blüten und kunstvoll gefalteten Handtüchern dekoriert. Wir wurden auch vom Reinigungspersonal gefragt, ob alles recht wäre und, ob wir zufrieden seien. Die große Terrasse konnte man nur bedingt nutzen. Ab späteren Nachmittag haben sich die Moskitos bemerkbar gemacht. Ich hatte keine Probleme damit und habe da bei einem Gläschen Wein mein Buch lesen können. Meinen Mann haben sie sofort belagert und gestochen.

Das Hotel hat genug Liegen, sowohl an den Pools als auch den beiden Strandabschnitten. Allerdings waren die Auflagen sehr zerschlissen und zum Teil mit grünem Belag. Bade- und Strandtücher waren zwar gewaschen, aber oft mit Flecken. Wir konnten drüber weg sehen und es war für uns kein Drama. Wir hatten aber in einem Hotel dieser Kategorie erwartet, dass die Sachen im besseren Zustand sind.

Umgebung

Die Strände wurden jeden Tag geputzt. Man konnte sich auf der ganzen Insel frei bewegen. An der Rezeption wurde uns eine Karte der Insel ausgehändigt und einiges dazu erklärt. Man könne die Insel bei Ebbe zu Fuß umrunden und es gäbe einen Weg quer durch die Insel. Die Umrundung zu Fuß haben wir nicht geschafft. Ich bin der Meinung, dass es auch nicht möglich ist, weil an einer Stelle die Felsen zu hoch sind und auch bei Ebbe zu weit ins Wasser ragen. Den Weg quer über die Insel gibt es nicht mehr. Mitten drauf steht ein Haus und hinter dem Haus ist alles zugewachsen. Die Inselumrundung haben wir per Kajak gemacht. Zwei Kajaks standen den Hotelgästen frei zur Verfügung, wobei der eine Kajak nicht ganz dicht war und unterwegs musste man immer das Wasser aus dem Boot ausleeren. In der allgemeinen Hotelbeschreibung steht, dass neben den Kajak auch Tretboote zur Verfügung stehen. Es gab ein Tretboot, das war allerdings kaputt. Die Poolbar war geschlossen, soll aber demnächst wieder in Betrieb genommen werden.

Kajak-Ausfahrten

Mit dem Kajak sind wir auch auf die benachbarten Inseln (Round Island, Long Island und Moyenne) gepaddelt. Bei Ebbe ist der Wasserstand allerdings sehr niedrig – wenn man nicht aufpasst, setzt das Boot auf dem Sand auf. Bei Ebbe kann man zwischen den drei Insel auch bequem zu Fuß laufen. Im Wasser gibt es einige schöne Koralle, die werden auch zwecks weiterer Auspflanzung gezüchtet und es gibt recht viele Fische. Wir hatten aber nicht das Glück Wasserschildkröten zu sehen. Es soll dort aber welche geben.

Die Zeit auf Cerf vertrieben wir uns also mit Schnorcheln, Paddeln, Lesen und am Strand spazieren gehen. Im Pool waren wir nur ein einziges Mal – das „im Pool sitzen“ ist nicht unsere Leidenschaft und das Wasser im Pool war wärmer als der Körper selbst. Einer meiner Lieblingsplätze auf der Insel war der Helikopterlandeplatz mit einer grandiosen Aussicht fast ringsum die Insel. Ich bin dort öfter kurz vor Sonnenuntergang hingelaufen und den Ausblick, die Ruhe und die Atmosphäre genossen. Das Hotel hat definitiv eine super Lage und tolle Villen. Und davon profitiert es. Vom Essen und dem Service im Restaurant waren wir leider enttäuscht. Ich glaube nicht, dass es nur daran lag, dass wir vom Koch des Chalet Coté Mer so verwöhnt waren. Mein Mann meinte, dass das Essen dort mit dem Essen mit manchen Kantinen nicht mithalten kann. Es war o.k., aber auch nicht mehr. Frühstück war recht einfach und jeden Tag gleich.

Ich will das Hotel nicht schlecht machen, das hat durch die Lage und die tollen Villen auch riesige Pluspunkte. Wer aber auf die Lage keinen so großen Wert legt, weil z. B. Ausflüge im Vordergrund stehen, wird von Cerf wahrscheinlich enttäuscht sein. Wir hatten lediglich einen Ausflug nach Victoria gemacht. Victoria ist nicht die schönste Stadt, aber wir wollten das auch sehen.

Fazit

Es war ein schöner Urlaub. Wir haben die tollen Insel mit den schönen Stränden gesehen und sind erholt nach Hause gekommen. Daheim hat mich unsere Tochter nach den drei Highlights gefragt. Für mich waren es: Die Natur, das Gefühl in einer friedlichen Welt zu sein und der Raum, dem man dort um sich hat.

Mit Dank für die Unterstützung und Hilfe bei der Planung und Vorbereitung dieser Reise.

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