Sunshine-Reggae statt Herbstblues auf Barbados, November 2020

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Sunshine-Reggae statt Herbstblues auf Barbados, November 2020

Im November 2020 machte sich unser Reiseexperte Thomas Scharr auf in die Karibik. Auf Barbados erlebte er die Ausläufer eines Tropensturms mit, sah sich eine Weltkulturerbestätte an und fand sich inmitten singender Einheimischer wieder.

Am 29. Oktober 2020, als in Deutschland das Wetter schlecht und die Coronainzidenzen hoch waren, bestieg ich Frankfurt am Main einen recht leeren Flieger, der mich ohne Umsteigen nach Barbados brachte. Der Direktflug wird 2-mal die Woche angeboten und macht die Anreise ziemlich bequem.

Weil ich zur Hochzeit der Coronapandemie gereist bin, als es zudem die Impfungen noch nicht gab, dauerte die Abfertigung am Flughafen durch die Auflagen und Einreisebestimmungen etwas länger als gewohnt (mehr dazu unten im Video). Die Blaskapelle auf dem Flughafen entschädigte jedoch für die längere Wartezeit und bot einen Vorgeschmack auf das karibische Lebensgefühl, das mich erwartete.

Zunächst aber sollte ich etwas anderes typisch Karibisches miterleben: die Ausläufer eines Tropensturmes mit heftigem Wind und peitschendem Regen. Ich traf nämlich am Ende der Hurrikansaison ein, die von Juni bis November währt (heftige Hurrikans sind auf Barbados aufgrund seiner geografischen Lage übrigens die Ausnahme). Das Wetter besserte sich Tag für Tag und bot gegen Ende meiner Reise ein Klima, das man sich für eine Karibik-Reise wünscht.

Sturm vor dem HotelWeltuntergangsstimmung auf BarbadosStimmungsbild am StrandLicht am HorizontDer Himmel reißt auf

Transfer zum All-Inclusive-Hotel

Per Bus ging es in mein Hotel Sandals Royal Barbados, das unweit des Flughafens im Süden der Insel liegt. Weil Barbados recht klein ist, von der Fläche her ungefähr so groß wie Köln, dauern die Transfers nicht länger als eine Stunde. Sie führen auf einem Highway am Hang entlang, von dem aus sich der Blick über Städte und Dörfer hinweg bis zum Meer öffnet – ein guter erster Eindruck!

In meinen All-Inclusive-Hotel wurde ich rundum versorgt. Das sehr amerikanisch wirkende Hotel bietet mit Kino, Bowling-Bahn, Spa und Jetski-Verleih genügend Beschäftigung, um sich 2 Wochen rund um die Uhr dort aufzuhalten – und verwöhnen zu lassen! Das gleiche gilt für das nebenanliegende Schwesterhotel Sandal Barbados. Die Häuser eignen sich dennoch prima als Ausgangspunkt für Ausflüge. Möglich sind ein Besuch der ältesten Rum-Destillerie der Welt (inklusive Verkostung versteht sich), Führungen durch einheimische Natur, Schnorchel- und Tauchtouren, Katamaran-Rundfahrten und Höhlenbesichtigungen.

Karibikfeeling im Reggae-Bus

Ich selbst entschied mich für eine Busrundfahrt um die Insel. Und zwar im Linienbus, den auch die Einheimischen nutzen. Mit dreimal umsteigen lässt sich Barbados entlang der Küstenstraße an nur einem Tag komplett umrunden – für 3 US-Dollar pro Fahrt. Das Tolle: Im Bus läuft Reggae-Musik, zu der die barbadianischen Fahrgäste, die „Bajans“, wie sie sich selbst nennen, mitsingen. Die freundlichen Bewohner haben keine Berührungsängste – mit entsprechenden Englischkenntnissen kommt man schnell ins Gespräch, während Palmen, Strände und Hotels am Fenster vorüberziehen. Hier erlebte ich das authentische karibische Lebensgefühl. Es war das wohl schönste Erlebnis meiner Reise.

Einen weitern Ausflug unternahm ich in die Hauptstadt Bridgetown. Ihr Zentrum mit Hafen, Festung, Kirchen und weiteren Bauten aus der Kolonialzeit besitzt seit 2011 den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Auf den Märkten, die von den Barbadianern gut besucht werden, staunte ich über so manche Kuriosität in der Auslage.

Das Zentrum von Bridgetown ist UNESCO WeltkulturerbeKleine Kirche in BridgetownIn Bridgetown finden sich steinerne Zeugen der Kolonialzeit Straße mit Marktständen in BridgetownTypische Straßenecke auf BarbadosAbseits des Zentrums von Bridgetown sind die Häuser meist kleiner und einfacher

Hotels auf Barbados

Damit ich meinen Kunden in Zukunft wertvolle Tipps geben kann, habe ich mir noch weitere Unterkünfte angeschaut. Das Mullins Grove ist eine gepflegte kleine Anlage mit 14 Ferienwohnungen und einem kleinen Pool. Zu ihr gehört ein schöner, kleiner Strand (Mullins Beach) mit Gastronomie. Auf Selbstversorger ausgelegt, empfiehlt sich die Anlage für Besucher, die viel unterwegs sein wollen, um Land und Leute kennenzulernen.

Das Sandy Lane wurde bereits vor 50 Jahren als eines der ersten Hotels an der Westküste gegründet. Sein klassisch-kolonialer Einrichtungsstil trifft nicht jedermanns Geschmack, dafür ist die große Erfahrung und Professionalität der Hausleitung spürbar. Toll ist die Lage direkt am langen Sandstrand. Es eignet sich für Golfer und Wassersportler eher als für Familien.

Ebenfalls ein schönes Strandhotel ist das St. Peters Bay. Die Anlage südlich der Stadt Speighstown ist direkt auf das Meer ausgerichtet, einige nicht-motorisierte Wassersportarten sind bei der Buchung inklusive. Für einen entspannten Badeurlaub mit oder ohne Familie ist dieses Haus wärmstens zu empfehlen.

Strand des Mullins GrovePool des Mullins GroveGartengestaltung im Sandals RoyalWassersportangebot am Strand des Sandals RoyalPool im Sandals, dem Schwesternhotel des Sandals RoyalWasserspiel im Garten des Sandals

Fazit

Die meisten Hotels auf Barbados eignen sich für Strandurlauber, die die Füße hochlegen und richtig ausspannen möchten. Freizeitangebote rund um die All-Inclusive-Hotels lassen es an nichts missen und ermöglichen es theoretisch, den kompletten Urlaub über die Anlage und den zugehörigen Strand nicht zu verlassen. Allerdings empfehle ich jedem Barbados-Reisenden, ruhig auch mal auf eigene Faust loszuziehen. Nur so kommt man mit den herzlichen Einheimischen ins Gespräch und nimmt das karibische Lebensgefühl unverfälscht wahr.

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