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Lisa-Marie Thielscher


Im Dezember führte mich eine Campus LIVE Travel Experts Inforeise nach Kenia – ein Land voller Gegensätze, beeindruckender Natur und herzlicher Menschen. Zwischen Küste, Hotellerie-Checks und spannenden Eindrücken vor Ort sammelte ich wertvolle Erfahrungen für die Beratung und bekam einen ehrlichen Einblick in eines der vielseitigsten Reiseziele Afrikas.

Anreise nach Kenia – Premium Economy mit Condor
Die Anreise erfolgte mit Condor in der Premium Economy Class an Bord des A330neo. Der Flug führte von Frankfurt über Sansibar nach Mombasa, wobei wir den Zwischenstopp in Sansibar im Flugzeug verbrachten. Die gesamte Flugzeit betrug rund elf Stunden auf dem Hinweg und etwa neuneinhalb Stunden auf dem Rückflug. Alle Flüge waren pünktlich, was die lange Reise angenehm planbar machte.
Der Sitzkomfort in der Premium Economy war durch etwas mehr Platz und eine zusätzliche Fußstütze zwar besser als in der Economy Class, insgesamt jedoch nicht wirklich bequem, da es sich um die gleichen Sitze handelte. Positiv hervorzuheben sind das gute Bordentertainment sowie die Getränkeauswahl, bei der auch ausgewählte alkoholische Getränke inklusive waren.
Der Service war in Ordnung, hätte aber an manchen Stellen etwas freundlicher sein können. Die Ankunft in Mombasa verlief unkompliziert, auch wenn es im kleinen, überschaubaren Flughafen sehr warm und stickig war. Die Koffer kamen dafür zügig an.
„Der Diani Beach zeigt Kenia von seiner schönsten Seite.“





Kenia – erste Eindrücke eines facettenreichen Landes
Kenia hat mich mit seiner Vielfalt beeindruckt, aber auch nachdenklich gemacht. Die Menschen sind grundsätzlich sehr freundlich, teils jedoch auch aufdringlich und der Unterschied zwischen arm und reich ist deutlich sichtbar. Gleichzeitig bietet das Land weit mehr als klassische Safaris: Strände, kulturelle Highlights und abwechslungsreiche Ausflüge machen Kenia zu einem spannenden Rundreiseziel.
Die Lebenshaltungskosten sind vergleichsweise günstig, die Zeitverschiebung gering, was die Reise angenehm macht. Im Dezember herrschen allerdings extreme Hitze und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, was man bei der Planung unbedingt berücksichtigen sollte.
Auch die langen Fahrzeiten aufgrund schlechter Straßenverhältnisse sollte man nicht unterschätzen. Wichtig für die Einreise ist die rechtzeitige Beantragung der ETA, die im Vorfeld etwas Geduld erfordern kann. Zudem sollte man wissen, dass Kenia ein Malariagebiet ist und es während der Regenzeiten zu angespültem Seegras an den Stränden kommen kann, das aus Umweltgründen nicht entfernt werden darf.

Entlang der Küste – Hotels zwischen Nord- und Südküste
Während der Reise konnten wir zahlreiche Hotels an der Nord- und Südküste besichtigen. An der Nordküste überzeugten unter anderem das Bahari Beach Hotel und die Severin Sea Lodge als solide Übernachtungshotels vor oder nach einer Safari. Beide Anlagen sind weitläufig, ruhig gelegen und eher für kurze Aufenthalte geeignet, wobei die Severin Sea Lodge etwas lebhafter wirkt und sich damit auch gut für jüngere Gäste anbietet. Besonders spannend war das Temple Point Resort in Watamu, das mit seiner Lage direkt am Marine National Park, semi-privaten Stränden und einem modernen, konzeptionellen Ansatz hervorstach. Auch das ananea Diamonds Malindi zeigte Potenzial, benötigt jedoch noch weitere Renovierungen und Verbesserungen im Service.
An der Südküste präsentierte sich die Hotellandschaft sehr vielfältig. Das Pinewood Beach Resort hinterließ einen besonders positiven Eindruck: eine kleine, liebevoll gestaltete Anlage, direkt am Diani Beach gelegen, ruhig, persönlich und ideal für Paare und Ruhesuchende. Ebenfalls gut gefallen haben mir die Neptune Hotels, die mit moderner Ausstattung, guten Bädern und einem flexiblen Nutzungskonzept überzeugen und sich dadurch für viele Zielgruppen eignen. Das Baobab Beach Resort punktet mit seiner Größe, den vielen Pools und dem sehr guten Essen, erfordert jedoch Gäste, die große Anlagen mögen. Andere Resorts wie das Diamonds Leisure Beach oder das Leopard Beach Resort sind stark von der Zimmerkategorie abhängig und sollten gezielt ausgewählt werden, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sicherzustellen.
„Eine canyonartige Landschaft mit besonderem Licht zum Sonnenuntergang.“





Ausflüge & Erlebnisse abseits der Hotels
Auch abseits der Hotels bietet Kenia spannende Ausflugsmöglichkeiten. Die Gede Ruins bei Malindi geben Einblicke in eine alte Ruinenstadt, sind jedoch eher für geschichtlich Interessierte empfehlenswert.
Deutlich eindrucksvoller war der Besuch der Marafa, auch bekannt als „Hell’s Kitchen“. Die canyonartige Landschaft ist besonders zum Sonnenuntergang sehenswert, auch wenn der Preis für organisierte Ausflüge relativ hoch ist. Insgesamt zeigt sich, dass Kenia viele Facetten hat – von Naturerlebnissen über Kultur bis hin zu entspannten Strandmomenten – und sich dadurch sehr individuell gestalten lässt.

Safari-Erlebnisse im Tsavo West & Tsavo Ost
Ein besonderes Highlight der Reise war die Safari durch den Tsavo West und den Tsavo Ost Nationalpark mit jeweils einer Übernachtung. Früh morgens ging es von der Küste in Richtung Tsavo West – eine lange, aber lohnende Fahrt, denn bereits am ersten Tag begegneten uns Zebras, Giraffengazellen und Dig Digs. Am Nachmittag besuchten wir die Mzima Springs, eine natürliche Quelle, in der sich Hippos und Krokodile beobachten lassen. Den Tag beendeten wir bei einem stimmungsvollen Sundowner am Poacher’s Lookout mit Blick auf den Kilimandscharo.
Am nächsten Tag führte die Fahrt weiter in den Tsavo Ost Nationalpark, wo wir riesige Elefantenherden sowie Büffel, Antilopen und weitere Zebras sahen. Der Abschluss war eine kurze Safari zum Sonnenaufgang, bei der wir mit etwas Glück sogar noch Löwen entdecken konnten, bevor es zurück an die Küste ging. Während der Tsavo West ruhiger und grüner ist, zeigt sich der Tsavo Ost offener und tierreicher – doch wie immer gilt: Jede Safari ist ein einzigartiges Glückserlebnis.

Mein Fazit – Ein Land der Gegensätze, das Eindruck hinterlässt
Kenia ist kein einfaches Reiseziel, aber ein ehrliches und intensives. Wer sich auf lange Wege, Hitze und deutliche Kontraste einlässt, wird mit beeindruckender Natur, herzlichen Begegnungen und einer großen Vielfalt belohnt. Besonders die Küstenregionen bieten eine breite Hotelauswahl für unterschiedliche Zielgruppen – von einfachen Anlagen bis hin zu kleinen, sehr besonderen Hideaways. In Kombination mit Safari-Erlebnissen entsteht eine Reise, die nachhaltig beeindruckt und lange in Erinnerung bleibt.

Unser Kunde Herr Kühn plante zusammen mit Reiseberaterin Christine Moritz seinen Urlaub auf Bali und in Singapur.
Im Süden Balis verbrachte er zunächst seinen Urlaub im im 4* Novotel Bali Benoa in Tanjung Benoa bis es daraufhin weiter in den Süden ging, wo er Urlaub im 4* Alam Anda Ocean Front Resort & Spa eincheckte. Auf dem Weg zurück nach Deutschland machte er schließlich noch einen Stopover im 4* Rendezvous Hotel Singapore in Singapur. Wir bedanken uns für das freundliche Feedback und die schönen Urlaubsimpressionen:

Rentiere, Schneeschuhe, Grillkotas und Saunen – unser Reiseberater Alexander Klaus führte eine Reisegruppe dorthin, wo der Winter noch wirklich Winter ist: nach Finnland. Alles lief perfekt nach Plan – bis auf eine winzige Kleinigkeit.