Jordanien

Franziska Martin in Jordanien – Zwischen Staub, Staunen und Schwebezuständen

Im Mai durfte ich nach Jordanien reisen – und was soll ich sagen? Dieses Land ist nichts für Leute, die den Urlaub am liebsten mit dem Handtuch auf der Liege beginnen. Aber wer bereit ist, seinen Horizont zu erweitern, sich auf karge Schönheit einzulassen und neue Perspektiven zu entdecken, wird hier mit Erlebnissen belohnt, die tiefer gehen als jeder Infinity-Pool.

Jordanien

Franziska Martin in Jordanien – Zwischen Staub, Staunen und Schwebezuständen

Im Mai durfte ich nach Jordanien reisen – und was soll ich sagen? Dieses Land ist nichts für Leute, die den Urlaub am liebsten mit dem Handtuch auf der Liege beginnen. Aber wer bereit ist, seinen Horizont zu erweitern, sich auf karge Schönheit einzulassen und neue Perspektiven zu entdecken, wird hier mit Erlebnissen belohnt, die tiefer gehen als jeder Infinity-Pool.

Mit Royal Jordanian ins Abenteuer – und ein erster Eindruck von Amman

Mit Royal Jordanian ins Abenteuer – und ein erster Eindruck von Amman

Geflogen bin ich mit Royal Jordanian – und das entspannt und unkompliziert. Ich hatte mir einen XL-Sitz gegönnt (absolute Empfehlung!), die Crew war freundlich, es gab eine warme Mahlzeit und eine gute Getränkeauswahl. Serien aufs iPad geladen, Kopfhörer rein – und nach kaum 4 Stunden Flug war ich schon da.  Meine Reise begann in Amman, der Hauptstadt. Architektonisch zwar eher zurückhaltend, dafür authentisch, wuselig und mit überraschend vielen Hügeln. Die Zitadelle mit Blick über die Stadt, die König-Abdullah-Moschee und ein Spaziergang durch die Innenstadt haben mir gezeigt: Amman ist keine Stadt zum Verlieben auf den ersten Blick – aber sie gibt viel preis, wenn man genauer hinsieht.

Petra – Mein ganz persönlicher Bucketlist-Moment

Petra – Mein ganz persönlicher Bucketlist-Moment

Petra war nicht einfach ein Programmpunkt – es war mein großes Highlight. Schon lange stand diese sagenhafte Felsenstadt ganz oben auf meiner Bucketliste. Und was soll ich sagen: Sie hat alle Erwartungen gesprengt.

Der Weg durch den „Siq“, diese enge Felsenschlucht, ist schon magisch für sich. Und dann – ganz plötzlich – öffnet sich der Blick auf das berühmte Schatzhaus. Ich stand da, mitten in dieser gewaltigen, stillen Landschaft, umgeben von Felsen, die seit Jahrtausenden Geschichten erzählen, und war einfach nur sprachlos. Gänsehaut pur. Petra ist riesig und voller versteckter Schätze. Im Mai war es ziemlich heiß, aber es hat sich jede Schweißperle gelohnt. Wer möchte, kann über etwa 1.000 Stufen zum Kloster hinaufsteigen – eine sportliche, aber sehr lohnenswerte Tour. Für mich war Petra nicht einfach ein Ort, sondern ein echtes Erlebnis. Eines, das ich noch sehr lange in bester Erinnerung behalten werde.

Wadi Rum – Roter Sand, Felsen wie von einem anderen Planeten und ein Hauch Hollywood

Wadi Rum – Roter Sand, Felsen wie von einem anderen Planeten und ein Hauch Hollywood

Wenn Petra mein „Wow“ war, dann war Wadi Rum mein „Oha!“. Diese Wüste ist einfach spektakulär – mit rot glühendem Sand, zerklüfteten Felsen und einer Kulisse, die wirkt, als hätte jemand Jordanien kurz mit dem Mars verwechselt.

Kein Wunder, dass hier Filme wie Der Marsianer, Dune oder Lawrence von Arabien gedreht wurden. Die Landschaft ist so surreal und gleichzeitig so beeindruckend, dass man ständig vergisst, dass man sich noch auf der Erde befindet – und nicht in einem Science-Fiction-Filmset.

Unsere Jeepfahrt führte uns über Sandpisten, vorbei an Felsbögen, durch enge Canyons und zu Aussichtspunkten, bei denen ich gar nicht wusste, ob ich erst staunen oder gleich fotografieren soll. Dazu gab’s Tee im Beduinencamp, warme Sonne im Gesicht und jede Menge „Wie schön ist das bitte?!“-Momente.

Wadi Rum war für mich nicht nur landschaftlich ein Highlight – sondern auch eines der Erlebnisse, die einen mit einem dicken Grinsen im Gesicht zurücklassen

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Aqaba & Totes Meer – der etwas andere Wellnessbereich

Aqaba & Totes Meer – der etwas andere Wellnessbereich

Nach so viel Geschichte und Geröll war dann Zeit für Wasser. In Aqaba am Roten Meer ließ ich ein bisschen die Seele baumeln – schöner Badeort, gute Hotels, nette Brise.

Aber das Tote Meer war mein heimlicher Favorit zum Schluss: Ich habe mich ins Wasser gelegt und bin sofort geschwebt. Es fühlte sich an, als würde man in lauwarmem Olivenöl baden – etwas glitschig, sehr lustig und insgesamt eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Und das Beste: Nach dem Bad im salzigen Wasser war die Haut wirklich traumhaft weich.

Mein Fazit: Ein Land voller echter Momente

Mein Fazit: Ein Land voller echter Momente

Was ich aus dieser Reise mitgenommen habe? Jordanien braucht keine Hochglanzfilter. Es lebt von seiner Geschichte, seinen Menschen und dieser beeindruckenden Ruhe, die man unterwegs immer wieder spürt. Die Landschaft ist rau, klar und ehrlich – nichts lenkt ab, alles wirkt. Ich habe mich überall sicher und willkommen gefühlt. Und wer offen ist für echte Begegnungen und besondere Orte, wird dieses Land genauso ins Herz schließen wie ich.

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