Filmreife Landschaften in Nordirland und Irland, März bis April 2022

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Filmreife Landschaften in Nordirland und Irland, März bis April 2022

Die Insel Irland ist bekannt für ihre rauen Küsten, grünen Hügel und natürlich ihre musikalischen Traditionen. Doch wussten Sie, dass dort auch Filmfans auf ihre Kosten kommen? Unsere Reiseexpertin Ulrike Römer hat es ausprobiert.

Um meinen Kunden mehr über die schöne Insel im Westen Europas erzählen zu können, besuchte ich vom 30. März bis 7. April 2022 die DER Touristik Campus Academy Irland 2022, eine Fortbildung für Touristiker. Neben verschiedenen Workshops hatten wir die Möglichkeit, auf einer Rundreise die touristischen Highlights der Insel kennenzulernen sowie Land und Leuten näherzukommen. Die Rundreise unter dem Motto „filmreifes Irland“ begann stilecht mit der „Game of Thrones Studio Tour“ in Banbridge/Nordirland. Nun habe ich die Serie nicht wirklich verfolgt, war aber von der Tour beeindruckt und hatte Spaß. Mitreisende Fans der Serie waren gerade zu euphorisiert – für eingefleischte „Thronies“ ist der Besuch ein Muss.

Eingang zu den Game of Thrones StudiosUlrike Römer versucht sich am BogenReisegruppe im Game of Thrones StudioStraßenecke in BelfastDie Queens University in BelfastTitanic Belfast MuseumDas nordirische ParlamentsgebäudeDer Crown Liquor Saloon in BelfastUlrike Römer im Crown Liquor Saloon

Naturschönheiten als Filmkulissen

In den kommenden Tagen besuchten wir mehrere Naturschönheiten, die schon als Filmkulisse dienten: Der Mussenden Temple auf einer atemberaubenden Steilklippe war in „Game of Thrones“ zu sehen, die Cliffs of Moher in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ sowie in „Star Wars Episode 7“. Bei Star Wars hatte auch die von Klippen gesäumte Landschaft der Loop Head Halbinsel einen Auftritt, der wir im Anschluss einen Besuch abstatteten. Giant’s Causeway, ein Küstenabschnitt mit 40.000 sechseckigen Basaltsäulen, war Kulisse des Films „Dracula Untold“ von 2014.

Was mir auffiel: Zu den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten gab es jeweils topmoderne und interaktive Besucherzentren, die das Naturerlebnis mit Wissen unterfüttern und auch bei leiblichen Bedürfnissen Abhilfe schaffen.

Ulrike Römer am Giants CausewayGiants CausewayTrittsicherheit ist gefragtBesucherzentrum am Giants CausewayUnterwegs an Irlands KüsteDas Dunluce Castle in NordirlandBlick zum Mussenden TempleLandschaft am Mussenden TempleMit dem Schiff geht's zum CliffUlrike Römer auf dem AusflugsschiffDie Cliffs of Moher vom Wasser aus gesehenUlrike Römer bestaunt die Cliffs of MoherDie atemberaubenden Cliffs of MoherLeuchtturm auf der Loop Head HalbinselLoop Head: kein Platz für HöhenangstUlrike Römer auf der Loop Head HalbinselVegetation auf der Loop Head Halbinsel

Städte und Pubs

Weil Irland aber für seine Kultur bekannt ist, haben es mir vor allem die Städtchen angetan, in denen es genauso heiter und beschwingt zugeht, wie man sich das vorstellt. Die tollste Stadt auf unserer Reise war Galway im Westen der Republik Irland. Sie ist voller bunter Häuschen mit Clubs, Pubs, Bars und Teestuben aus denen irische Musik auf die Straßen dringt. Dank der Universität pulsiert das Leben in der angeblich jüngsten Stadt Irlands. 2020 firmierte der Ort sogar als Kulturhauptstadt Europas – wie mehrere Kunst- und Musikfestivals zeigen zurecht! Leider mussten damals aufgrund der Corona-Pandemie die meisten der geplanten Veranstaltungen ausfallen.

Eine weitere Stadt auf unserer Reise war Kilkee, einer der Hauptbadeorte in Irland, der mich an englische Seebäder wie Bath erinnerte. Kilkee liegt an einer langen geschützten Bucht und bietet sich als Ausgangsbucht für die Erkundung der Loop Head Halbinsel an. Hier wurde erst kürzlich der deutsche Fernsehfilm "Sprachlos in Irland" gedreht, worauf die Anwohner wirklich stolz waren.

Innenstadt vom GalwayWichtiger Hinweis für TouristenTeestube in GalwayKüstenort KilkeeSonnenuntergang in KilkeeStrand von KilkeeKleeblatt in einer Ampel in KillarneyEinkaufsstraße in Killarney Im Pub J. M. Reidy in KillarneyThe Reel Brothers Statue für Oscar Wilde in DublinStraßenszene in DublinWeltbekannte The Temple Bar in Dublin

Ein ganzes Stück südlich davon befindet sich Killarney, die Hauptstadt des Countys Kerry. In dem Städtchen mit hübsch gemachter Fußgängerzone erinnere ich mich an 2 Dinge: 1. an die Kleeblattsymbole in den Ampeln und 2. an den grandiosen Abend im Pub J. M. Reidy, den ich allen Irland-Reisenden wärmstens ans Herz legen möchte! In der verwinkelten Anlage aus mehreren Räumen und einem Innenhof gibt es in jeder Ecke etwas zu entdecken. Die tolle 3-Mann-Band „The Reel Brothers“ heizte uns mächtig ein (s. Video). Die Umgebung von Killarney ist ein Urlaubsgebiet für sich und hat mit dem Ring of Kerry eine international bekannte Küstenstraße zu bieten.

Hauptstadt Dublin

Natürlich durfte auf unserer Rundreise auch die irische Hauptstadt nicht fehlen: Dublin, das Herz der Insel, ihr wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Tolle Gebäude (z. B. Trinity-Collage, Parlamentssitz), Parks (z. B. der riesige Phoenix Park) und Museen (z. B. Whiskey-Museum und Auswanderungsmuseum) machen Dublin wahnsinnig vielfältig. Im Vergnügungsviertel Temple Bar existiert ein tolles Nachtleben mit etlichen Musikkneipen. Hier befindet sich mit der 1840 gegründeten The Temple Bar auch der wohl berühmteste Pub der Welt.

In Dublin endete unsere Rundreise, die mir Lust auf einen weiteren Besuch der Insel gemacht hat. Besonders die herzlichen Iren bleiben mir in Erinnerung: Man empfing uns überall sehr freundlich – teilweise mit selbstangefertigten Willkommensschildchen auf Deutsch. Was sicher einerseits der Freude über Besucher nach der ewigwährenden Coronapandemie geschuldet ist, liegt andererseits an den Sympathien der Iren für Gäste aus Deutschland. Wie man uns mehrfach versicherte, hätten Deutsche und Iren denselben Humor. Vielleicht hat man auf der Grünen Insel aber auch die irische Lebensweisheit verinnerlicht: Es gibt keine Fremden, sondern nur Freunde, denen wir noch nicht begegnet sind.

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