Ein Gorilla mit seinem Jungen, eingebettet in das üppige Grün eines dichten Waldes, mit Sonnenflecken, die durch das Laub hindurchscheinen.

Gorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark

Seitenansicht eines Schimpansen, der inmitten grüner Blätter sitzt, mit Schwerpunkt auf dem Gesicht, das teilweise von Blättern verdeckt ist.

Schimpanse im Kibale Nationalpark

Zwei afrikanische Büffel, die im hohen Gras eines sonnendurchfluteten Feldes stehen. Der vordere Büffel blickt direkt in die Kamera, während der hintere mit leicht geneigtem Kopf zur Seite schaut. Beide zeigen ihre charakteristischen gekrümmten Hörner. Die Szene strahlt eine ruhige, aber wilde Atmosphäre aus.

Büffel im Queen Elizabeth Nationalpark

Ein Afrikanischer Elefant mit erhobenem Rüssel, der zwischen grünen Büschen und Bäumen in seiner natürlichen Umgebung steht.

Elefant im Queen Elizabeth Nationalpark

Drei Impalas stehen auf einer trockenen Graslandschaft und blicken direkt in die Kamera. Die Tiere sind von einer natürlichen Umgebung mit Bäumen und Büschen im Hintergrund umgeben.

Impalas im Queen Elizabeth Nationalpark

Ein Löwe ruht gelassen zwischen den Ästen eines Baumes unter einem sonnigen Himmel.

Löwin im Queen Elizabeth Nationalpark-uganda-queen_elizabeth_national_park-loewin

Ein Schuhschnabel steht am Uferrand eines grünen Tümpels, umgeben von dichter Vegetation und Bäumen.

Schuhschnabel

Eine Giraffe steht auf einer grünen Wiese mit Büschen und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Giraffen im Queen Elizabeth Nationalpark

Ein Mungo im Profil, der aufmerksam durch das Gras schleicht, mit unscharfem Hintergrund, auf dem ein weiterer Mungo zu erahnen ist.

Mungo im Queen Elizabeth Nationalpark

Gorilla - Reise zu den Silberrücken

Auge in Auge mit den letzten Silberrücken des Dschungels, das vergessen Sie nie. Aber 15 Tage am Stück hält das auch kein Gorilla aus. Also gesellen sich noch den Hügel der Antilopen, Schimpansen-Trekking im Kibale-Nationalpark, die Breitmaulnashörner im Ziwa-Schutzgebiet, ein paarhundert eigenwillige Geflügelarten im Biosphärenreservat des Queen-Elizabeth-Nationalparks und auf dem Victoria-Nil die Krokodile und Flusspferde dazu. Im Boot, versteht sich, anders ist an die ja kein Rankommen.

Highlights

  • 4 Safaris im Geländewagen
  • Fußsafari im Lake-Mburo-Nationalpark
  • Bootsafari auf dem Nil
  • Mittagessen bei der Tinka-Familie
  • Wanderung in den Rwenzori Mountains
  • Projektbesuch der Social Innovation Academy
  • Optional: Schimpansen- und Gorilla-Tracking
15 Tage
ab 5.599 €

Reiseverlauf

  1. 1. Tag: Los geht's!

    Die Koffer sind gepackt, nun geht es los. Sie landen auf dem Flughafen von Entebbe, wo Sie von Ihrer Reiseleitung freudig erwartet und zum Hotel gebracht wirst.

    Die Fahrstrecke umfasst ca. 5 km.
    Bei Flügen mit Brussels Airlines machen Sie einen kurzen Zwischenstopp in Kigali (Ruanda), bitte bleiben Sie im Flugzeug sitzen.
    Übernachtung im The Boma Hotel.

  2. 2. Tag: Erste Einblicke in Kampala

    Vormittags besuchen Sie ein spannendes Projekt ca. 40 Kilometer westlich von Kampala. In der Social Innovation Academy, kurz "SINA", wird jungen Erwachsenen Raum zur Selbstentfaltung gegeben, um ihre persönlichen Erfahrungen in etwas Positives zu verwandeln und eine eigene und langfristige Existenzgrundlage daraus zu schaffen. Lernen Sie ein paar der Jugendlichen kennen und erfahren Sie mehr über ihre Geschichten und Ideen. Wie baut man zum Beispiel Häuser aus Plastikflaschen und welche Mittel helfen gegen Moskitostiche? Vielleicht haben ja auch Sie eine Idee, was als Nächstes verwirklicht werden könnte? Anschließend geht es weiter nach Kampala. Die quirlige Hauptstadt wurde einst auf sieben Hügeln erbaut, doch inzwischen ist die Millionenmetropole weit darüber hinaus gewachsen. Gleichermaßen faszinierend und verdrießlich ist das tägliche Verkehrschaos, das unter anderem durch die vielen Bodabodas (Motorradtaxis) verursacht wird. Vom Minarett der Nationalmoschee können Sie sich einen guten Überblick über die Weite der Stadt verschaffen.Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück.

    Die Fahrstrecke umfasst ca. 140 km.
    Übernachtung in der Cassia Lodge.

  3. 3. Tag: Dickhäuter ganz nah im Ziwa-Nashorn-Schutzgebiet

    Die Reise in die atemberaubende Natur Ugandas beginnt. Durch zahlreiche Dörfer und Buschlandschaft fahren Sie in das Ziwa-Nashorn-Schutzgebiet, wo seit 1997 die in freier Wildbahn ausgestorbenen Breitmaulnashörner wieder in ihrem ursprünglichen Lebensraum angesiedelt werden. Das Reservat ist sehr weitläufig, doch die Rangerinnen und Ranger kennen und bewachen ihre Schützlinge so gut, dass Sie sicherlich den einen oder anderen Dickhäuter aus nächster Nähe beobachten können. Und wer es genau wissen will, dem erzählen die Rangerinnen bzw. Ranger gern von ihrer Arbeit. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis setzen Sie deine Fahrt fort in Richtung Norden, denn das nächste Naturschauspiel wartet bereits auf Sie: Bei den Murchison Falls zwängt sich der Victoria-Nil mit gewaltiger Kraft durch einen nur sieben Meter breiten Spalt und fällt etwa 40 Meter in die Tiefe. Schließlich überqueren Sie den Nil über eine Brücke und wenn Sie ein wenig Glück haben, können Sie hier auch ein paar Tiere entdecken, die zum Trinken an den Fluss kommen.

    Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück und Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 350 km.
    Übernachtung in der Paraa Safari Lodge.
    Wir weisen Sie darauf hin, dass in Ihrer Unterkunft zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr sowie 16:00 Uhr und 18:00 Uhr kein Strom zur Verfügung steht.

  4. 4. Tag: Auf Safari im Murchison-Falls-Nationalpark

    Der heutige Tag ist für Safarierlebnisse in Ugandas größtem Schutzgebiet, dem Murchison-Falls-Nationalpark, reserviert. Der Park wird durch den Nil geteilt, und obwohl das Areal südlich des Flusses weitaus größer ist, leben die meisten Tiere in der hügeligen Savannenlandschaft des kleineren nördlichen Teils. Gut für dich, denn am Vormittag steigen Sie für etwa drei Stunden in den Geländewagen, um sich hier auf die Suche nach Elefanten, Büffeln und Löwen zu machen. Außerdem gibt es im Nationalpark eine besonders große Population von Rothschild-Giraffen und den heimischen Uganda-Kob-Antilopen. Am Nachmittag haben Sie dann die Gelegenheit, das Ganze nochmals aus einer anderen Perspektive zu beobachten. Was Sie vom Safariwagen aus noch nicht gesehen haben, sehen Sie vermutlich, wenn Sie für etwa drei Stunden auf dem Nil schippern: Flusspferde und Nilkrokodile. Und egal wo Sie gerade sind, auf dem Land oder auf dem Wasser, immer begleitet Sie eine Geräuschkulisse von ca. 450 Vogelarten. Allen voran der scheue Schuhschnabel, der sich in der Nähe des Wassers besonders wohlfühlt.

    Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute Frühstück, Mittag- und Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst 50 bis 100 km.
    Sie übernachten in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  5. 5. Tag: Fort Portal

    Nach einem zeitigen Frühstück verlassen Sie den Murchison-Falls-Nationalpark und fahren entlang des großen afrikanischen Grabenbruchs in Richtung Süden. Die Route führt Sie vorbei am Albertsee, dem zweitgrößten See Ugandas. Bei guter Sicht können Sie bis zu den Blauen Bergen am anderen Ufer schauen, die bereits in der Demokratischen Republik Kongo liegen. Je weiter Sie nach Süden fahren, desto kühler und feuchter wird das Klima wieder. Die Vegetation wird dafür immer grüner. Sie fahren durch eine üppige Plantagenlandschaft, in der vor allem die Bananenstaude vorherrschend ist. In Uganda gibt es an die 50 verschiedene Bananensorten, die sich in vier Kategorien einteilen lassen: Matoke-Bananen werden zum Kochen verwendet, Gonja zum Grillen, das Destillat der Mbide wird zur Herstellung von Bananenbier genutzt und die süße Menvu wird direkt verspeist. Für den Großteil der Bevölkerung ist die Banane nicht nur Hauptanbaufrucht, sondern auch Nahrungsmittel Nummer eins. Am frühen Abend erreichen Sie schließlich Fort Portal, Ihr heutiges Etappenziel.

    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück, einer Lunchbox und dem Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 400 km.
    Übernachtung in der Kluges Gästefarm.

  6. 6. Tag: Schimpansen im Kibale-Nationalpark

    Nicht im Preis eingeschlossen, aber unbedingt empfehlenswert: Gehen Sie auf Pirsch im Kibale-Nationalpark. Zur Belohnung gibt es unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, ganz nah. Garantieren können wir das natürlich nicht, doch dein einheimischer Guide kennt die bevorzugten Futter- und Schlafplätze in den dichten Wäldern und kann schon aus der Ferne am Geräusch erkennen, ob Schimpansen, Rotschwanz-Meerkatzen, Stummelaffen oder andere Primaten unterwegs sind. Die erfahrenen Rangerinnen und Ranger kennen viele der rund 800 eigentlich scheuen Schimpansen so gut, dass sie ihnen Namen gegeben haben. Die Chancen stehen also nicht schlecht, welche zu sehen, statistisch gesehen bei 90 Prozent. Nach der Schimpansen-Wanderung sind Sie zum traditionellen Mittagessen bei der Tinka-Familie eingeladen. Während Sie sich genüsslich stärken, erzählt John oder einer seiner Söhne mehr über die lokale Essenskultur. Am Nachmittag unternehmen Sie eine zwei- bis dreistündige Wanderung im Bigodi Wetland Reserve, eine weite Sumpflandschaft, die sich direkt an den Kibale-Nationalpark schmiegt. Dieses Eldorado ist nicht nur Heimat des leuchtend blauen Riesenturako, auch verschiedene Papageienarten, Kraniche, Eisvögel und viele weitere Wasservogelarten fühlen sich hier sichtlich wohl.
    Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute das Frühstück und ein traditionelles Mittagessen, ebenso das Abendessen ist inkludiert.

    Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.
    Sie übernachten in derselben Unterkunft wie am Vortag.

    Für die Schimpansen-Wanderung empfiehlt es sich, feste Wander- oder Trekkingschuhe anzuziehen und ausreichend Wasser mitzunehmen.
    Der Weg durch das Bigodi Wetland Reserve ist teilweise durch Holzbohlen verstärkt. Bei Feuchtigkeit kann es daher recht rutschig werden. Auch hier empfehlen wir festes Schuhwerk mit ausreichend Profil.
    Wir weisen dich darauf hin, dass die Wanderung im Bigodi Wetland Reserve aufgrund der Fahrzeit und -strecke in Kombination mit der Schimpansen-Wanderung stattfindet. Ihr Guide begleitet Sie auf der Fahrt zu der Wanderung, nimmt aber nicht an dieser teil, denn hierfür sind ausgebildete Rangerinnen und Ranger vorgesehen. Wenn Sie nur die Wanderung im Bigodi Wetland Reserve machen und auf die Schimpansen-Wanderung verzichten möchten, kann ein zusätzliches Fahrzeug für den Transfer zum Ausgangspunkt der Sumpf-Wanderung angemietet werden. Die Kosten für das angemietete Fahrzeug betragen ab ca. 30 US-$ pro Person und sind vor Ort zu zahlen.

  7. 7. Tag: Wandern in den Mondbergen

    Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg in die legendären Ruwenzoriberge, auch Mondberge genannt, die seit 1994 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Es gibt viele Erklärungen, woher der Begriff Mondberge stammen könnte. Nach Interpretation der Einheimischen liegen die Gipfel der Berge tagsüber meistens im Nebel und sind nur nachts – bei Mondschein – sichtbar. Fakt ist, dass die Ruwenzoris mit einer Höhe von bis zu 5.109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas bilden und nicht nur eine einzigartige Natur, sondern sogar Vergletscherungen aufweisen. Sie begeben sich auf eine etwa dreistündige Wanderung durch den Regenwald und können mehr von dieser Natur erleben. Vielleicht zeigt sich auch eines der seltenen Dreihornchamäleons, die in dieser Gegend leben? Am Nachmittag verlassen Sie die Region und fahren weiter Richtung Süden, um die nächsten drei Nächte in unmittelbarer Nähe zum Äquator zu verbringen.

    Das Frühstück, Mittagessen und das Abendessen sind im Preis enthalten.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 200 km.
    Übernachtung in der Marafiki Safari Lodge.

    Der Startpunkt der Wanderung befindet sich auf einer Höhe von etwa 1.600 Metern. Wir empfehlen wasserdichtes, festes Schuhwerk, da Sie mitunter Gewässer durchqueren werden. Es ist ein gewisses Maß an Trittsicherheit und Kondition erforderlich.

  8. 8. Tag: Queen-Elizabeth-Nationalpark

    Heute steht die Erkundung des Queen-Elizabeth-Nationalparks auf dem Programm. Der älteste und zweitgrößte Nationalpark des Landes sowie UNESCO-Biosphärenreservat ist eine beliebte Safaridestination, was nicht zuletzt am hohen Artenreichtum und vielfältigen Landschaftsformen liegt. Etwa 100 Säugetier- und mehr als 500 Vogelarten fühlen sich hier pudelwohl. Sie begeben sich auf eine ausgedehnte Pirschfahrt, um Elefanten, Büffel und verschiedene Antilopenarten zu suchen. Seien Sie wachsam, denn wo Antilopen leben, sind auch Löwen, Leoparden und Hyänen nicht fern. Am Nachmittag besuchen Sie eine Kaffeeplantage, die von einer lokalen Frauen-Kooperative betrieben wird. Der ökologisch angebaute Kaffee wird in kompletter Handarbeit produziert und Sie erfahren hier alles von der Herstellung bis hin zum fertig gebrühten Kaffee. Am Ende der Tour dürfen Sie den edlen Tropfen natürlich auch probieren, viel frischer werden Sie echten ugandischen Kaffee kaum bekommen.

    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst 100 bis 150 km.
    Sie übernachten in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  9. 9. Tag: Queen-Elizabeth-Nationalpark

    Runde zwei im Queen-Elizabeth-Nationalpark: Wer gestern noch nicht genug bekommen konnte, hat heute eine zweite Chance. Auf Pirschfahrt haben Sie erneut die Möglichkeit, die bunte Tierwelt des Parks zu beobachten. Oder Sie legen Ihren Fokus heute mal auf die verschiedenen Landschaften. Hauptsächlich fahren Sie durch Savannen- und Buschland, das von dornigen Akazienbäumen dominiert wird. Im Südosten des Parks wächst tropischer Regenwald, während nördlich des Georgesees ausgedehnte Papyrussümpfe vorzufinden sind. Sind Ihnen die baumhohen Kakteengewächse schon aufgefallen? Diese riesigen Sukkulenten, mit lateinischem Namen Euphorbia candelabrum, stammen aus der Familie der Wolfsmilchgewächse und gedeihen ganz prächtig in dieser Region. Am Nachmittag unternehmen Sie eine circa dreistündige Bootstour auf dem Kazinga-Kanal. Der gut 40 Kilometer lange Kanal verbindet den Eduardsee im Westen mit dem Georgesee im Osten. Hier lebt die wohl größte Nilpferdpopulation Afrikas, und einige davon bekommen Sie garantiert vor die Linse. Und wer es kleiner mag: In der Uferregion gibt es unzählige Vögel, darunter Kronenkraniche und Malachit-Eisvögel.

    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst 100 bis 150 km.
    Sie übernachten in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  10. 10. Tag: Kleinstadtleben in Bushenyi

    Heute begeben Sie sich auf eine sehr interessante Reise vom Queen-Elizabeth-Nationalpark in Richtung Bwindi-Impenetrable-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) im Südwesten Ugandas; dicht an den Grenzen zu Ruanda und dem Kongo.
    Sie durchfahren einen wunderschönen Teil des Landes, der auch als "Schweiz von Afrika" bekannt ist. Die Landschaft wechselt von Savanne über Sumpf zu Regenwald, immer mit der Kulisse der Virunga-Berge im Hintergrund. Der Weg führt vorbei an Dörfern und kleinen Städten, bis Sie schließlich in einem dieser Orte Rast machen. Wie sieht das typische ugandische Kleinstadtleben aus? Auf einer Farm machen Sie sich selbst einen Eindruck und erhalten tiefe Einblicke in den Alltag der Dorfbewohnerinnen und -bewohner. Wer selbst mit anpacken möchte, darf gerne beim Zubereiten von Kochbananen helfen. Sobald der Hunger einsetzt, ist es Zeit für das Mittagessen, denn mindestens einmal sollten Sie so essen wie "bei Muttern". Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft in der Nähe des Bwindi-Impenetrable-Nationalparks. Können Sie die Gorillas schon hören? Entspannen Sie noch etwas in Ihrer Unterkunft und ruhen Sie sich aus, bevor es morgen auf die Suche nach unseren haarigen Verwandten geht.
    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Mittag- und Abendessen. Mittags wird dir Matoke, ein ugandisches Nationalgericht aus Kochbananen, serviert.

    Die Fahrstrecke umfasst ca. 270 km.
    Übernachtung in der Chameleon Hill Lodge.

  11. 11. Tag: Auf zu den Gorillas im Bwindi-Impenetrable-Nationalpark!

    Es ist optional und nicht ganz preiswert, aber eine einmalige Gelegenheit, die Gorillas in freier Wildbahn zu sehen – und das nur wenige Meter von dir entfernt. Der Gorilla-Tourismus ist ein erfolgreiches Modell, um den Lebensraum der Gorillas nachhaltig zu schützen. So konnte die Population dieser seltenen Art kontinuierlich wachsen und gleichzeitig profitieren die Dorfgemeinden rund um die Nationalparks von der Schaffung von Arbeitsplätzen. Pro Tag werden nur maximal acht Personen an eine der insgesamt elf im Bwindi-Nationalpark an Menschen gewöhnten Gorillafamilien herangelassen. Nach einer kurzen Einweisung durch die speziell ausgebildeten Rangerinnen bzw. Ranger machen Sie sich auf die Suche nach den sanften Riesen. Da die Gorillas in einem recht großen Revier umherwandern und frei sind zu tun, was sie wollen, gibt es leider keine Garantie, sie auch wirklich zu sehen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, denn die Rangerinnen bzw. Ranger folgen den Fressspuren und wissen, wo sich die Gorillafamilie am Tag zuvor aufgehalten hat. Also nichts wie hinterher durch den unwegsamen Dschungel - Sie werden es mit Sicherheit nicht bereuen.

    Das Frühstück, eine Lunchbox für das Gorilla-Tracking sowie das Abendessen sind im Preis enthalten.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 50 km.
    Sie übernachten in derselben Unterkunft wie am Vortag.

    Die mindestens zwei- bis sechsstündige Gorilla-Wanderung durch das dichte Unterholz kann nicht zuletzt wegen der Höhenlage (ca. 1.400 bis 2.000 Meter ü.d.M.) recht anstrengend sein. Für die mittelschwere Wanderung empfiehlt es sich, feste Wander- oder Trekkingschuhe anzuziehen und ggf. Walkingstöcke zu verwenden.

  12. 12. Tag: Bwindi-Impenetrable-Nationalpark

    Gestalten Sie diesen Tag ganz nach deinem Gusto. Wenn Sie den Gorillas einen weiteren Besuch abstatten möchten, können Sie eine zusätzliche Gorilla-Wanderung unternehmen. Ein weiteres Highlight dieser Region sind die Goldmeerkatzen im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark, deren einziger Lebensraum sich aufgrund der Abholzung auf die Virungas beschränkt. Nach dieser Wanderung wissen Sie, dass es sich hierbei nicht um Katzen, sondern um Primaten mit goldgelber Behaarung auf dem Rücken und im Gesicht handelt. Oder Sie nutzen den Tag zur Erholung und verbringen entspannte Stunden in Ihrer Unterkunft.

    Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
    Sie übernachten in derselben Unterkunft wie am Vortag.

    Die Fahrstrecke richtet sich nach der von dir gewählten optionalen Aktivität. Die Fahrzeit ist variabel.
    Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie nicht unbedingt von Ihrer Reiseleitung zum Startpunkt der Goldmeerkatzen-Wanderung im Mgahinga-Nationalpark gefahren werden. Sollten Ihre Mitreisenden parallel eine Gorilla-Wanderung im Bwindi-Nationalpark gebucht haben, werden sie von der Reiseleitung dorthin begleitet. In diesem Fall muss ein zusätzliches Fahrzeug für den Transfer zum Ausgangspunkt der Goldmeerkatzen-Wanderung für Sie angemietet werden. Die Kosten für das angemietete Fahrzeug betragen ca. 250 US-$ für bis zu 7 Personen und sind vor Ort zu zahlen. Je nach Teilnehmerzahl errechnet sich der Preis pro Person.

  13. 13. Tag: Lake-Mburo-Nationalpark

    Winken Sie den Gorillas noch einmal zum Abschied, bevor es heute weiter geht zum Lake-Mburo-Nationalpark. Auf dem Weg erzeugen intensiv bewirtschaftete Berge und tiefe Täler ein interessantes Muster in der sonst üppigen grünen Landschaft der Gorilla Highlands. Es ist erstaunlich, wie die Menschen die steilen Berghänge bearbeiten und dort Irish Potatoes, Kohl, Zwiebeln und Tee anbauen. Weiter geht es durch das ehemalige Königreich der Ankole. Mit etwas Glück können Sie am Straßenrand die beeindruckenden Ankole-Rinder mit ihren gewaltigen Hörnern beobachten. Am Nachmittag erreichen Sie den Lake-Mburo-Nationalpark und begeben sich auf eine circa zweistündige Pirschfahrt. Bekannt ist dieser Park vor allem wegen der großen Population von Steppenzebras und einer Vielzahl an Wasservögeln, die in den Sumpf- und Papyrusgebieten des Sees gute Brutstätten finden.

    Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis enthalten.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 260 km.
    Übernachtung in der Rwakobo Rock Lodge.

  14. 14. Tag: Zurück nach Entebbe und zum Victoriasee

    Heute heißt es noch einmal früh aufstehen, denn zum Abschluss der Reise begeben Sie sich auf eine Fußpirsch im Lake-Mburo-Nationalpark. Mit etwas Glück werden Sie sich ganz nah an die nur hier lebenden Topis, Oribis und Impalas heranschleichen können. Am Mittag passieren Sie auf dem Rückweg nach Entebbe erneut den Äquator – haben Sie schon den Wasserstrudeltrick gemacht? Die Corioliskraft ist ausgiebig physikalisch untersucht worden und bestimmt kein Mythos, aber tritt sie hier wirklich in Erscheinung? Machen Sie sich selbst ein Bild. Zurück in Entebbe könne Sie den Tag ganz entspannt am Victoriasee ausklingen lassen. Der größte See Afrikas, und der zweitgrößte Süßwassersee der Erde, wirkt fast so, als stünde man vor einem Ozean. Probieren Sie hier doch mal einen frisch gegrillten Tilapia, eine regionale Delikatesse. Danach heißt es Abschied nehmen von der "Perle Afrikas", denn heute startet dein Rückflug von Entebbe zurück nach Hause.

    Das Frühstück und das gemeinsame Abschiedsessen sind im Preis eingeschlossen.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 230 km.
    In Entebbe steht ein Tageszimmer im The Boma Hotel für Sie bereit, damit Sie sich vor dem Heimflug etwas ausruhen und erfrischen können.

  15. 15. Tag: Ankunft zu Hause

    Nach der Landung reisen Sie´mit einem Koffer voller Erinnerungen individuell weiter in Ihren Heimatort.

Inklusivleistungen

  • Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Brussels Airlines (Tarif S) nach Entebbe und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
  • Geländewagen mit Hubdach und garantiertem Fensterplatz
  • 13 Übernachtungen in Hotels und Lodges
  • Tageszimmer am Abreisetag
  • Täglich Frühstück, 4 x Mittagessen, 2 x Lunchbox, 12 x Abendessen
  • 4 Safaris im Geländewagen: 1 im Murchison-Falls-NP, 2 im Queen-Elizabeth-NP und 1 im Lake-Mburo-NP; 2 Bootsfahrten: auf dem Victoria-Nil und auf dem Kazinga-Kanal; 1 Safari zu Fuß im Lake-Mburo-NP
  • Besuch der Social Innovation Academy
  • Chamäleons suchen im Ruwenzori-Gebirge
  • Kaffeegenuss bei einer Frauen-Kooperative
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 149 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Zusatzleistungen gegen Aufpreis

  • Gorilla-Wanderung im Bwindi-Impenetrable-NP: 700 €
  • Schimpansen-Wanderung im Kibale-NP: 200 €
  • Einzelzimmer: ab 900 €
  • Abflughafen DE ab 100 € / AT ab 200 € / CH ab 200 €
  • Linienflug in der Premium Economy Class: auf Anfrage
  • Linienflug in der Business Class: auf Anfrage
  • Für die Einreise nach Uganda ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.
  • Für die Schimpansen-Wanderung an Tag 6 sowie für die Gorilla-Wanderung an den Tagen 11 und 12 müssen im Vorfeld der Reise Permits gesichert werden. Bitte teilen Sie bereits bei der Buchung mit, an welchen Wanderungen Sie teilnehmen möchten. Der Preis für diese optionalen Aktivitäten ist zusätzlich zur üblichen Anzahlung zu bezahlen und im Falle einer Stornierung nicht erstattungsfähig. Wir raten zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
  • Um die Gorillas zu schützen, dürfen Kranke, auch wenn sie nur einen Schnupfen haben, und Kinder unter 15 Jahren nicht an den Gorilla-Wanderungen teilnehmen.