Alt-Text: Eine ruhige Szene mit dem berühmten schwimmenden Torii-Tor der Itsukushima-Schrein auf der Insel Miyajima in Japan. Das Tor sowie die traditionellen Gebäude des Schreins stehen im Wasser, umgeben von Bergen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Itsukushima-Schrein auf der Insel Miyajima

Ein Steinjizo mit rotem Schal im Profil, der über eine moosbedeckte steinerne Treppe und Brücke in einem ruhigen, von hohen Bäumen umgebenen Schrein wacht. Die Morgensonne scheint durch das Blattwerk und erzeugt ein mystisches Lichtspiel.

Okunoin Friedhof am Mount Koya

Alternativtext: Sonnenaufgang, der sanft warmes Licht über mehrere geschichtete Bergketten und Nebeltäler streut, wobei die entferntesten Gipfel im Dunst verschwimmen.

Sonnenuntergang am Pilgerpfad Kumano Kodo

Alt-Text: Traditioneller japanischer Schrein mit leuchtend roten Säulen und grünen Fensterläden, bedeckt mit einer leichten Schicht Schnee. Eine Person mit weißer Kopfbedeckung geht an einer Laterne vorbei und schaut auf das historische Gebäude.

Hayatama-Taisha-Schrein am Fluss Kumano

Ein belebtes japanisches Restaurant bei Nacht, mit Gästen, die an kleinen Tischen sitzen und essen, während rote Laternen mit Schriftzug von der Decke hängen. Die Szene blickt durch die Glasscheibe des Lokals mit sichtbarer Speisekarte am Eingang.

Bierkneipe in Tokyo

Alternativtext: Blick auf einen traditionellen Shinto-Schrein in Japan an einem sonnigen Tag. Besucher gehen über den Vorplatz, umgeben von üppigen grünen Bäumen unter einem blauen Himmel mit wenigen Wolken.

Meiji-Jingu-Schrein in Tokyo

Alt-Text: Große, imposante Buddha-Statue aus Bronze mit einer Patina, vor einem klaren blauen Himmel mit Blättern, die am linken Bildrand zu sehen sind. Die Statue ist teilweise von Sonnenlicht beleuchtet, welches eine Schattenkontur auf die Schulter wirft.

Der große Bhudda von Kamakura

Stilisierte Karte von Japan mit hervorgehobenen Reisezielen und Routen, einschließlich Städten wie Tokio, Kyoto und Osaka, sowie Sehenswürdigkeiten wie Fuji-san, Koya-san und Miyajima. Nummerierte Punkte verbinden die Route einer Rundreise durch das Land.

Reiseverlauf

Kyoto

Für ein ganzes Jahrtausend war Kyoto die Residenz des kaiserlichen Hofes. Eine beeindruckende Menge an Kulturschätzen sowie 1.600 buddhistische Tempel zeugen von dieser glorreichen Epoche. Darunter auch Kiyomizu-dera, das Meisterwerk aller Tempel. Es gibt die Legende, dass jedem, der von seiner Terrasse springt, ein Wunsch erfüllt wird. Verzichte darauf und fahre stattdessen weiter zur "Stadt der Sonne", Nikko, dann zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, Hiroshima, Osaka und entlang der Weltkulturerbe-Route bis zum Kumano Hongu Taisha, dem maßgeblichen von über 3.000 Schreinen.

Highlights

  • Megacities Tokio, Osaka & Kyoto
  • Heiße Quellen beim Onsen-Besuch
  • Wandern auf dem Pilgerweg Kumano Kodo
  • Bootstour in der Fuji-Region
  • Morgendliche Andacht in einem Tempel
  • UNESCO-Welterbe: Burg Himeji

Angebot für Kyoto anfragen

15 Tage
ab 6.799 €

Reiseverlauf

  1. 1. Tag: Big in Japan

    Heute startet dein Flug zu der faszinierenden Inselgruppe im Pazifik. In Japan erwartet dich eine vielseitige Landschaft und eine noch abwechslungsreichere Kultur, die spätestens seit dem ersten Kaiser Jimmu vor über 2.500 Jahren einzigartige Schätze hervorgebracht hat. Auf ins sagenhafte Land der Samurai!

  2. 2. Tag: Konnichiwa Tokio!

    Nach deiner Landung wirst du bereits am Flughafen von Tokio erwartet. Deine Reiseleitung nimmt dich in Empfang und begleitet dich mit Bus oder Bahn ins Stadtzentrum, von wo es dann mit dem Taxi oder zu Fuß zu deiner Unterkunft geht. Im Anschluss erhältst du den ersten Überblick über Tokio. Los geht es zum Rathaus der Stadt, die zwei Türme sind mit 243 Metern die höchsten in der Umgebung. Dort kannst du von einer Aussichtsplattform das surreale Häusermeer des ehemaligen Fischerdorfs bestaunen. Tokio gilt heute als eine der größten Metropolregionen der Welt. Trotz der Menschenmassen, der allgegenwärtigen Leuchtreklamen und des Verkehrs geht hier alles effizient und in Ruhe vonstatten. Eine Tugend der Japaner, die du auf der Reise sicherlich noch öfter erleben wirst. Nach diesem ersten Eindruck hast du im Hotel die Möglichkeit, das bisher Erlebte zu sammeln und dich von der Anreise zu erholen. Denn morgen startest du zu den Höhepunkten der Stadt.

    Die Unterkunft in Tokio variiert aufgrund der hohen Nachfrage von Termin zu Termin. Die Übernachtungen erfolgen in jedem Fall in einem gleichwertigen Hotel. Je nach Unterkunft kommst du daher mit dem Taxi oder zu Fuß zu deinem Hotel.

  3. 3. Tag: Tokio Underground

    Um Tokio am besten erkunden zu können, steigst du heute in die U-Bahn, die meistgenutzte der Welt. So erhältst du auch gleich einen Eindruck vom Leben in der Stadt. Nach wenigen Stationen erreichst du Harajuku. Still und traditionell auf der einen Seite des Bahnhofs mit dem Meiji-Park und dem gleichnamigen Schrein, hip, bunt und laut auf der anderen Seite. Widersprüche wie diese faszinieren in Tokio. Weiter geht es zum lebendigen Ueno-Park. Dieser soll an eine blutige Samurai-Schlacht im Jahr 1868 erinnern. Heute ist der idyllische Park mit seinem See und dem Benten-do, einem buddhistischen Tempel, Treffpunkt der Einwohnerinnen und Einwohner Tokios und ein angenehmer Ort zum Verweilen. Nächster Halt ist der faszinierende Markt Ameyokocho, auf dem du an über 180 Verkaufsständen alle erdenklichen Konsumgüter finden wirst. Besonders zu empfehlen sind die Leckereien an den Süßigkeitenständen. Frage deine Reiseleitung, wenn du bei der Auswahl unsicher bist. Mit der U-Bahn fährst du in das traditionelle Viertel Asakusa. Hier hat sich noch der alte Charakter der Stadt bewahrt. Obwohl es vom schweren Kanto-Erdbeben 1923 sowie von den Bombardierungen der Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg nicht verschont wurde, beeindrucken neben der zauberhaften Atmosphäre der Asakusa-Tempel und das Donnertor.

    Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.

    Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  4. 4. Tag: Prachtvolles Nikko

    Vormittags fährst du mit dem Zug durch die Kanto-Ebene, die größte in Japan, in Richtung Nikko. Die »Sonnenschein-Stadt« liegt in den Bergen nördlich von Tokio und die Schreine und Tempel des spirituellen Ortes gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Tempelarchitektur stammt aus der Zeit der Shogune und ist vom künstlerischen Handwerk als auch der Ästhetik her unvergleichbar in ganz Japan. Unter den beeindruckenden Schnitzereien an über 100 Gebäuden befinden sich die berühmten drei Affen, die nichts Böses sehen, hören oder sagen. Du besichtigst den farbenprächtigen Toshogu-Schrein, der zu Ehren des Herrschers Tokugawa Ieyasu, unter dem Japan die längste Friedenszeit erlebte, erbaut wurde. Der Futarasan-Schrein beeindruckt durch seine schlichte Art und die vielen Laternen. Mal sehen, ob du die berühmte Geisterlaterne findest. Ein tolles Fotomotiv bietet die rote Shinkyo-Brücke über den Daiya-Fluss. Später geht es dann wieder zurück mit dem Zug nach Tokio. Um diese Metropole wirklich erlebt zu haben, muss man natürlich die vollste Kreuzung der Welt in Shibuya überquert haben. Am Abend ist dieser Ort besonders beeindruckend. Danach heißt es wieder auftauchen aus der facettenreichen Stadt und zurück zum Hotel.

    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück und einem Mittagessen in einem lokalen Restaurant.
    Die Fahrstrecke mit dem Zug umfasst ca. 340 km. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.

    Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  5. 5. Tag: Beschauliche Tempel und heiliger Berg

    Mit dem Bus fährst du von Tokio in die Stadt Kamakura, die im 13. Jahrhundert der Sitz der Shogune und damit die Hauptstadt Japans war. An diesem Ort erlebte der Buddhismus seine Blütezeit, was du an der über 750 Jahre alten und ca. 120 Tonnen schweren Buddhastatue nachvollziehen kannst; sie ist die berühmteste im Land. Des Weiteren siehst du den Hase-Kannon-Tempel mit einer elfköpfigen Kannon-Statue aus Holz. Weiter führt dich die Fahrt nach Hakone im Nationalpark Fuji-Hakone-Izu. Nach deiner Ankunft erwartet dich eine märchenhafte Bootsfahrt in der Fuji-Region. Wenn das Wetter mitspielt, hast du einen einzigartigen Blick auf Japans höchsten Gipfel, den Fuji-san.

    Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert.

    Die Fahrstrecke umfasst ca. 140 km mit dem Bus.

    Für deinen Reisekomfort reist du morgen im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nur mit leichtem Gepäck. Dein Hauptgepäckstück wird von einem zuverlässigen Zustellservice vom Fuji direkt nach Osaka innerhalb von 3 Tagen (2 Nächten) befördert. Bitte packe heute eine kleine Tasche oder einen kleinen Rucksack für die nächsten drei Tage und die dazwischen liegenden beiden Übernachtungen in Hiroshima. Alternativ kannst du dein Hauptgepäck auch selbst mit im Shinkansen transportieren.

  6. 6. Tag: Rund um den Fuji und weiter nach Hiroshima

    Nach dem Frühstück kannst du noch einen traumhaften Ausblick vom Oishi Park über den Kawaguchi-See und auf den Berg Fuji genießen. Anschließend umfährst du den heiligen Berg auf dem Weg zum Shinkansen-Bahnhof Shin-Fuji und legst weitere Fotostopps an pittoresken Aussichtspunkten wie dem Motosu-See und dem Shiraito-Wasserfall ein. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug geht es dann weiter nach Hiroshima. Die Stadt ist seit dem ersten Atombombenabwurf im August 1945 für immer in der Weltgeschichte verankert. Hiroshima blickt jedoch auf eine Geschichte zurück, die bereits im 13. Jahrhundert begann. Die Stadt entwickelte sich um eine Burg über einen Kaisersitz bis zur heutigen Blüte fort und gilt als regionales Kulturzentrum sowie Gedenkstätte, die für weltweiten Frieden eintritt. Nach deiner Ankunft in Hiroshima unternimmst du einen ersten Spaziergang, um einen Eindruck von diesem geschichtsträchtigen Ort zu erhalten. Kaum vorstellbar, dass hier einmal einige Hundert Meter über der Stadt eine Atombombe explodierte und das Leben mit einem Schlag auslöschte. Daher besuchst du auch den Friedenspark, der einstige Ground Zero. Der Park gilt als die wichtigste Gedenkstätte für die Opfer des Atombombenabwurfs. Daran erinnert unter anderem die Friedensglocke, die von Besucherinnen und Besuchern geläutet werden darf. Im Friedensmuseum, auch Atombombenmuseum genannt, hast du Gelegenheit, mehr Details über die Geschichte der Stadt vor dem Angriff zu erfahren. Auf dem Weg zu deinem Hotel beobachtest du, wie das bunte Leben und die Freude zurückgekehrt sind, und du siehst eine neue und moderne Stadt.

    Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen. Für die Fahrt bekommst du eine typische japanische Lunchbox.

    Die Fahrstrecke mit dem Zug umfasst ca. 730 km. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.

  7. 7. Tag: Miyajima: eine wunderschöne Aussicht

    Du beginnst den Tag mit einem Besuch des Wahrzeichens von Hiroshima, dem zum Weltkulturerbe zählenden Atombombendom. Dieser ist die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer mit einem weithin sichtbaren Kuppeldach. Nach der Auseinandersetzung mit der traurigen Geschichte fährst du mit der Straßenbahn zum Fähranleger am Stadtrand. Von dort geht es weiter mit der Fähre zur heiligen Schreininsel Miyajima, die zu den drei schönsten Landschaften Japans, den »Nihon sankei«, gehört. Hier besichtigst du den Itsukushima-Schrein, der durch sein bei Flut im Wasser stehendes rotes Tor weltbekannt ist. Genieße anschließend die mystische Atmosphäre im buddhistischen Tempel Daishoin am Fuße des Berges Misen, bevor du nach Hiroshima zurückfährst.

    Die eingeschlossene Mahlzeit ist das Frühstück.

    Dein Hauptgepäckstück erhältst du morgen in Osaka zurück.

    Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  8. 8. Tag: Burg des weißen Reihers und Wasserstadt Osaka

    Während der heutigen Fahrt im Shinkansen zieht die Landschaft am Fenster wie ein Film an dir vorbei, und du kannst das Leben entlang der Bahnstrecke beobachten. Dann erscheint auch schon ganz in Weiß strahlend die Burg Himeji, die wohl berühmteste und schönste im ganzen Land. Auch dieses meisterliche und völlig intakte Gebäude, das seinen Ursprung im 14. Jahrhundert hat, ist als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt. Mehrere Renovierungen haben die Pracht der Anlage bewahrt. Dazu gehört auch der schöne Garten Koko-en. Im Anschluss fährst du mit dem Zug weiter nach Osaka. Wegen der vielen Kanäle und Wasserstraßen wird die Stadt auch Venedig des Ostens genannt. Feucht und fröhlich geht es dann im beliebten Ausgeh- und Kneipenviertel Dotonbori weiter. Hier lässt du den Tag ausklingen. Osaka ist übrigens auch für seine vielen Imbissangebote bekannt. Guten Appetit!

    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück.
    Die Fahrstrecke mit dem Zug umfasst ca. 350 km. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.

    Für deinen Reisekomfort reist du morgen im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nur mit leichtem Gepäck. Dein Hauptgepäckstück wird von einem zuverlässigen Zustellservice über Nacht von Osaka nach Kawayu Onsen befördert. Bitte packe heute Abend eine kleine Tasche oder einen kleinen Rucksack für die nächsten beiden Tage und die dazwischen liegende Übernachtung in Koya-san.

    Die Unterkunft in Osaka variiert aufgrund der hohen Nachfrage von Termin zu Termin. Die Übernachtung erfolgt in jedem Fall in einem gleichwertigen Hotel.

  9. 9. Tag: Spirituelle Erfahrungen in Koya-san

    Erneut unternimmst du heute eine Zugfahrt und gehst auf Tuchfühlung mit den Einheimischen. Frage doch mal deinen Nachbarn »O namae wa?«. Während der Fahrt wird dir auffallen, dass die Landschaft immer grüner wird, bis du in die auf einem dicht bewaldeten Plateau liegende Stadt Koya-san gelangst. Ein spiritueller Ort, in dem ein Viertel aller Ansässigen Mönche sind. Schließlich erreichst du mit einer Zahnradbahn den Klosterberg. Die gesamte Anlage umfasst über 100 Tempel sowie eine Schule und eine Bibliothek, die über die Lehren Buddhas informiert. Werde Teil dieser Atmosphäre und spirituellen Geschichte und checke ein in deine heute Unterkunft: eine buddhistische Tempelunterkunft. Mach dich am Nachmittag bei einem geführten Spaziergang vertraut mit der Umgebung und besuche den berühmtesten und größten Friedhof Japans, den Oku-no-in. Neben Kaiserinnen und Kaisern sind hier Poeten und andere Berühmtheiten des Landes beerdigt. Auf deinem weiteren Spaziergang wirst du auch viele buddhistische Tempel bewundern, denn Koya-san ist ein heiliger Ort, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Genieße dieses Ambiente aus spiritueller Energie und wundervoller Natur. Vielleicht findest du mit Hilfe der Mönche im Shingon-Buddhismus auch Antworten auf noch unbeantwortete Fragen oder gar eine Anleitung, um der Buddhawerdung durch uralte Rituale näherzukommen.

    Frühstück und Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
    Die Fahrstrecke mit dem Zug umfasst ca. 110 km. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 ½ Stunden.

    Dein Hauptgepäckstück erhältst du morgen in Kawayu Onsen zurück.

  10. 10. Tag: Wandern auf dem Pilgerweg Kumano Kodo

    Noch in tiefen Gedanken versunken, erlebst du heute am frühen Morgen eine Andacht mit oder du spazierst durch die wunderschöne Umgebung. Anschließend fährst du dann im Bus von Koya-san nach Hosshinmon-oji, von wo aus du eine spannende Wanderung auf dem Kumano Kodo startest. Dieser 1.000 Jahre alte Pilgerroute pflegt eine Partnerschaft mit dem Jakobsweg und gilt als einer der heiligsten Wanderpfade Japans. Im Laufe des Tages erfährst du mehr über die Entstehung des Kumano Kodo und seine Geschichte. Spannend sind auch die vielen Begegnungen während der Wanderung. Dein heutiges Wanderziel ist der Großschrein Kumano Hongu Taisha mit seinen wunderschön geschwungenen Dächern aus Zedernholzrinde. Er ist einer der drei Hauptschreine des Kumano-Glaubens. Nach der Besichtigung fährst du mit dem Bus weiter nach Kawayu Onsen. Um Japan wirklich erlebt zu haben, muss man zumindest einmal ein Onsen besucht haben. Es ist eine uralte Tradition, gemeinsam im heißen Quellwasser zu sitzen und sich in tiefer Entspannung mit anderen auszutauschen.

    Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 130 km mit dem Bus.

    Die mittelschwere Wanderstrecke umfasst ca. 8 km mit 190 Höhenmetern bergauf und 460 Höhenmetern bergab. Die Wanderzeit beträgt ca. 4 Stunden und du solltest trittsicher sein.

  11. 11. Tag: Pilgern per Boot und per pedes

    Der heutige Weg führt dich zum versteckt im Wald liegenden zinoberroten Großschrein Kumano Hayatama Taisha, dem zweiten der drei Heiligtümer auf der bergigen Halbinsel Kii. Nach der Besichtigung fährst du per Bus weiter nach Nachisan. Hier wanderst du auf der geschwungenen, sanft ansteigenden »Treppe zum Himmel« aus dem Tal hinauf zur dritten heiligen Kumano Sanzan-Stätte, dem Großschrein Kumano Nachi Taisha. Der shintoistische Schrein und der benachbarte buddhistische Tempel Seihantoji liegen malerisch auf einem Hügel. Wie bei Shinto-Schreinen üblich, ist auch dieser einer Naturerscheinung gewidmet: nämlich dem tosenden Nachi-Wasserfall, einem der höchsten Wasserfälle Japans. So ergibt sich ein zauberhaftes Bild und einmaliges Fotomotiv von der mehrstöckigen Tempelpagode mit dem Wasserfall im Hintergrund.

    Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind das Frühstück sowie das Abendessen.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 50 km mit dem Bus.

    Die Wanderstrecke umfasst ca. 2,5 km und geht zum Teil steil bergauf. Die Wanderzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

  12. 12. Tag: Kyoto zum Ersten

    Gemütlich fährst du im Bus nach Kyoto, wo dich im Vorort Uji ein einmaliges Motiv erwartet. Die anmutigen Linien geben hier der Haupthalle des Byodo-in Tempels das Aussehen eines majestätischen Vogels, der seine Schwingen ausbreitet. Im Zusammenspiel mit der Spiegelung im großen Teich scheint es fast, als würde diese Halle, allgemein bekannt als die »Phönixhalle«, über dem Boden schweben. Diese Ansicht ist eine der berühmtesten in ganz Japan und ist auch auf der Rückseite der 10-Yen-Münze dargestellt. Die zweite Hauptstadt Japans erlebte bis ins 12. Jahrhundert eine Blütezeit von Kunst und Kultur und gilt als deren Wiege in Japan. Aber auch Kriege haben die Stadt nicht verschont. Dennoch kann die Stadt auf ein gewaltiges Erbe zurückblicken, dem sie glücklicherweise ihre Verschonung im Zweiten Weltkrieg verdankt. Einer der bekanntesten Tempel in Kyoto ist der goldene Tempel Kinkakuji, der inmitten eines Gartens mit Teichen steht und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Neben der besonders schönen Architektur, die mehrere japanische Baustile vereint, ist die Reliquienhalle, deren obere Stockwerke vollständig mit Blattgold überzogen sind und die daher als »Goldener Pavillon« bezeichnet wird, bekannt. Nach diesem erlebnisreichen Tag kannst du den Abend im Hotel ausklingen lassen.

    Das Frühstück ist inkludiert.
    Die Fahrstrecke umfasst ca. 250 km mit dem Bus.

    Die Unterkunft in Kyoto variiert aufgrund der hohen Nachfrage von Termin zu Termin. Die Übernachtungen erfolgen in jedem Fall in einem gleichwertigen Hotel.

  13. 13. Tag: Kyoto zum Zweiten

    Morgens besuchst du den Tempel Kiyomizu-dera, ein Meisterwerk der Architektur. Der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Tempel des reinen Wassers besticht neben seiner schönen Lage durch die hölzerne Veranda, die ohne einen Nagel errichtet wurde. Im Anschluss besichtigst du das gut erhaltene Altstadtviertel Gion mit seinen traditionellen Gebäuden und Teehäusern. Hier begegnest du auch mit nur wenig Glück einer echten Geisha auf dem Weg zu einem Termin oder einer »Geisha in Ausbildung«, einer sogenannten Maiko. Anschließend geht es weiter zum Heian-jingu, einen 1895 errichteten Shinto-Schrein. Neben dem roten Stadtschrein ist auch der ihn umgebende schöne Garten im Stil der Meiji-Zeit berühmt. Am Nachmittag hast du Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir empfehlen einen Besuch auf dem Nishiki-Markt. Wie wäre es mit einem Grüntee-Eis?

    Das Frühstück ist inkludiert.
    Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

  14. 14. Tag: Kyoto zum Dritten

    Am Vormittag steht der Tempel Sanjusangendo auf dem Programm. Unglaublich eindrücklich ist hier die Armee von 1.000 lebensgroßen vergoldeten Kannon-Statuen, die alle aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen. Anschließend besuchst du den mit prächtigen Schnitzereien verzierten Tempel Higashi Honganji - ein besonderes Juwel in Kyoto und UNESCO-Weltkulturerbe. Außerdem ist die Goldene Halle eines der größten Holzgebäude der Welt. Nach einer Mittagspause im modernen Bahnhof Kyoto geht es zum Shinto-Schrein Fushimi Inari Taisha, der dem Fuchsgott geweiht ist und an dem Gläubige seit Jahrhunderten orangefarbene Schreintore stiften. Diese Tore stehen dicht hintereinander und formen so einen kilometerlangen Tunnel, der sich orangefarben über den Berg hinzieht. Für Fotografierende ein besonders farbenfrohes Motiv. Zurück in Kyoto genießt du den letzten Abend bei einem hochwertigen japanischen Dinner. Das Essen wird in vielen kleinen Gängen serviert, wobei die Gänge in einer bestimmten Folge gereicht werden und jedem Gang typische Bestandteile zugeordnet werden. Japanische Köche legen besonderen Wert darauf, dass die Zutaten saisonal sind. Außerdem werden die Speisen kunstvoll mit Blüten, Blättern oder anderen Elementen der Natur garniert - fast zu schade zum Essen.

    Frühstück und Abschiedsabendessen sind im Preis eingeschlossen.

    Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag

  15. 15. Tag: Sayonara

    Rechtzeitig wird deine Reiseleitung dich heute im Zug oder Limousinen-Bus zum Flughafen Kansai in Osaka begleiten. Du trittst deinen Rückflug an. Im Gepäck hast du unglaubliche Geschichten, Begegnungen und Erlebnisse. Nach der Landung reist du weiter in deinen Heimatort.

    Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km mit dem Bus.

    Da du bereits am frühen Morgen zum Flughafen gebracht wirst, ist ein Frühstück im Hotel nicht mehr möglich. Am Flughafen wirst du dann genügend Gelegenheiten haben, dich für den Flug zu stärken.

Inklusivleistungen

  • Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Lufthansa (Tarif K) nach Tokio und zurück von Osaka, nach Verfügbarkeit
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
  • Fahrten im Bus und Zug sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • Separater Gepäcktransport vom Fuji nach Osaka sowie von Osaka nach Kawayu Onsen
  • 13 Übernachtungen in Hotels sowie in einer Tempelherberge
  • Täglich Frühstück, 1 x Mittagessen, 1 x Lunchbox im Zug, 5 x Abendessen
  • Bootsfahrt in der Fuji-Region 
  • Morgendliche Andacht in einem Tempel
  • Onsen-Besuch
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 242 m² Regenwald auf deinen Namen
  • Deutsch sprechende Reiseleitung

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