Bali - Das Land

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Wissenswertes über Bali

Die „Insel der tausend Tempel und Götter“, wie Bali auch genannt wird, bezaubert mit ihrer Vielzahl an Tempeln, Bergen vulkanischen Ursprungs sowie malerischen Steilküsten. Die exotische Vegetation und das tropische Klima tragen zur Farbenpracht Balis bei.

Sonnige Strände, schöne Tauchmöglichkeiten und eine warmherzige Bevölkerung laden dazu ein die Insel zu erkundigen.

Das Leben der ansässigen Bevölkerung wird durch Zeremonien und traditionelle Feste gestaltet, woraus ein Großteil der religiösen Prägung der Balinesen entspringen, die überwiegend durch den Hinduismus bestimmt wird. Die Auslebung der Religion ist allgegenwärtig und prägt das Bild der Insel bereits zum Sonnenaufgang mit ersten festlichen Prozessionen, welche sich täglich begleitet von farbenfroher Festpracht und typischer Gamelan Musik finden lassen.

Zu den Naturhighlights zählt unter anderem der Wasserfall von Gitgit und einer der schönsten Aussichtspunkte im Dorf Jatiluwih mit Blick auf die geschwungenen Reisterrassen.

Zudem empfiehlt sich ein Besuch der kleinen Ortes Ubud im Inselinneren, der neben Tempeln mit einem Affenwald aufwarten kann, in dem vor allem Makaken leben (Vorsicht vor diebischen Äffchen). Auch dieser Ort ist, vor allem durch seine vielen Handwerker, Maler und Künstler von der Farbenpracht Balis geprägt. Ein Highlight ist der alte Markt, der durch seine vielen kleinen Stände und Geschäfte für jeden etwas bietet.

Die einheimische Religion erfährt man nicht nur in der Straßen Balis, sondern selbstverständlich auch in der Vielzahl der Tempel. Der heiligste Tempel Balis, der Besakih Muttertempel, sollte bei der Erkundung des Landes nicht fehlen. Die Balinesen glauben, dass alles „Gute“ vom Tempel, das „Schlechte“ hingegen vom Meer kommt. Dieser Tempel wird auch heute noch zur Ahnenverehrung sowie der Verehrung Shivas genutzt, was sich vor allem durch die vielen Altäre und Schreien äußert. Die heilige Bedeutung dieses Tempels wird verstärkt durch die unmittelbare Nähe zum Mount Agung. Der Berg galt bereits vor der Einführung des Hinduismus als heilig und wird noch heute im Rahmen religiösen Zeremonien bestiegen.

Der Tanah Lot, übersetzt „Land in mitten des Meeres“, ist ein auf einer kleinen Felseninsel erbauter Meerestempel. Durch diese besondere Lage werden Natur und Religion auf außergewöhnliche Art verbunden. Bei Flut ist der Tempel vollständig vom Wasser umspült, lässt sich jedoch bei Ebbe gut erreichen. Das Heiligtum darf zwar nur von Gläubigen betreten werden, eine Außenbesichtigung ist aber dennoch lohnenswert. Am Fuße des Tempels in einer kleinen Höhle befindet sich eine dem Meer entspringende und von Priestern bewachte Süßwasserquelle. Gegen eine kleine Gabe darf von dem heiligen Wasser getrunken oder sich damit das Gesicht gewaschen werden. Ein weiteres Highlight ganz in der Nähe ist die gegenüber der Quelle liegende Höhle Ular Suci, in der heilige, aber hochgiftigen Schlagen leben, die ebenfalls von Priestern bewacht werden. Doch keine Sorge: Zu Bissen ist es bisher wohl nie gekommen.

Zeit zum Entspannen in einer der schönsten Gartenanlagen der Insel findet sich in der Nähe des im Bratansee gelegenen Tempels Pura Ulun Danu, der mit einem einzigartigen Seeblick aufwarten kann und für Opferzeremonien der Wasser-, See- und Flussgöttin Dewi Danu genutzt wird.

Um den touristischen Gebieten zu entkommen, bietet der Tirta Gangga eine ideale Rückzugsmöglichkeit. Der Wasserpalast ist auf drei Ebenen erbaut und besteht aus einer Vielzahl von Wasserbecken und Teichen. Zentrum dieser Anlage ist der pagodenförmige Brunnen Nawa Sanga, der sein Wasser aus heiligen Quellen bezieht und damit Teiche und Becken füllt. Die balinesische Landschaft sowie die badenden Einheimischen bringen das Lebensgefühl der Insel nah.

Nach einem Tag voller Entdeckungen lädt die balinesische Küche mit ihren vielfältigen Gewürzen zur Gaumenverwöhnung ein. Neben Kokosnuss sind vor allem Curry-Gerichte und Reis in der balinesischen Küche dominant. Auf der überwiegend hinduistisch geprägten Insel gelten Kühe als heilig, sodass vor allem Fisch und Geflügel als kleinere Beilagen verzehrt werden.

Sprache

Auf Bali wird Balinesisch und Indonesisch gesprochen. Aufgrund des Tourismus ist jedoch auch Englisch weit verbreitet. Je nach Region wird in den beliebten Touristengebieten durchaus auch Deutsch gut verstanden.

Lage und Klima

Die zu Indonesien gehörende Insel Bali ist durch ihre Äquatornähe durch tropisches Klima, mit Regen-und Trockenzeiten gekennzeichnet. Dementsprechend lassen sich die Monate April bis November als beste Reisezeit empfehlen, wobei von Juni bis August ein milderes Klima durch geringer Luftfeuchtigkeit herrscht. Es ist empfehlenswert luftige Kleidung mitzunehmen. In den indonesischen Tempeln und Moscheen sollte freizügige Sommerkleidung allerdings gemieden werden. Entsprechend sollte lange Kleidung bei Tempelbesuchen getragen werden.

Auch die Monate von November bis April bieten warmes Klima, durch die dann andauernde Regenzeit ist jedoch mit kurzen, heftigen Regenschauern zu rechnen.

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Maximaltemperatur in °C

31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31

Minimaltemperatur in °C

24 24 23 23 23 22 21 22 23 23 24 24

Sonnenstunden

5 5 5 6 7 7 7 8 7 7 6 6

Wassertemperatur in °C

28 28 28 28 28 28 27 27 28 28 28 29

Regentage

16 14 14 8 5 5 3 2 2 5 7 13



Zeitverschiebung

Bali, Lombok und Sulawesi: MEZ + 7 Stunden, im Sommer + 6 Stunden.

Sumatra und Java: MEZ + 6 Stunden, im Sommer + 5 Stunden

Währung und Zollbestimmungen

Der indonesische Rupiah (IDR) ist die Landeswährung in Indonesien, 1 Euro entspricht etwa 15.000 IDR (Stand: Juni 2016). Die Zahlung mit VISA oder Mastercard ist meist möglich, die Mitnahme von Euro, die in den meisten Hotels oder örtliche Wechselstuben umgetauscht werden können, jedoch zu empfehlen.

Einreisebestimmungen und Visum

Für die Einreise wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig ist. Seit dem 10. Juli 2015 ist bei einem touristischen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum mehr notwendig. Für längere Aufenthalte kann das Visum bei Einreise gegen eine Gebühr erteilt werden, die in USD bezahlt werden muss (35 USD, Stand September 2015). Die Einreisekarte ist direkt im Flugzeug erhältlich und diese sollte während des Fluges ausgefüllt werden. Ausführliche Informationen zu den Einreisebestimmungen sollten rechtzeitig vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt bezogen werden.

Medizinische Hinweise

Zurzeit sind keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Indonesien erforderlich. Empfehlenswert ist jedoch ein aktueller Schutz gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung sowie eine Impfung gegen Hepatitis A.

In den touristischen Zentren Balis sowie Jakartas besteht kein Malariarisiko, Präventionsmaßnahmen wären jedoch anzuraten. Generell sollte man sich etwa 3 Monate vor dem Reiseantritt beim Gesundheitsamt oder Tropenarzt über mögliche erforderlich gewordene Impfungen informieren. Auch ein guter Mückenschutz sollte zur Vorbeugung nicht vergessen werden.
Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss zudem eine Bescheinigung über eine Gelbfieberimpfung vorliegen.