Bahamas - Das Land

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Ein echtes Meerschweinchen Strand von Paradise IslandJunkanoo-Parade in NassauUnterwasserwelt vor den BahamasGreat Harbour CayTraumstrand von Eleutheria

Wissenswertes über die Bahamas

Kennen Sie die Bilder von schwimmenden Schweinen vor einem tropischen Sandstrand? Dann haben Sie einen Teil der Bahamas bereits gesehen, denn die Tiere leben auf Big Major Cay, einer von mehr als 700 Inseln des Inselstaates. Ob die verwilderten Hausschweine nach einem Schiffbruch auf die Insel kamen oder von Piraten als lebender Proviant ausgesetzt wurden, ist ungeklärt – fest steht nur, dass sie sich zu einer der größten Attraktionen der Bahamas entwickelt haben. Die Schweine erreichen Sie zum Beispiel von der Insel Great Exuma aus.

Mitten in der Karibik gelegen, haben die Bahamas idyllische Traumstrände und atemberaubende Tauchgründe zu bieten. Eine Besonderheit ist der Pink Sands Beach auf Harbour Island, dessen Sand durch den Abrieb roter Korallen eine zartrosa Farbe angenommen hat.

Aber auch abseits der wunderschönen Natur gibt es viel zu erleben. Die Hauptstadt Nassau auf der Insel New Providence besticht mit Karibikflair vom Feinsten. Hier trifft toll restaurierte Kolonialarchitektur auf karibisches Lebensgefühl. In den Gassen finden Sie viele Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Museen, Cafés und Restaurants – einen Hauch von Großstadt eben. Fun Fact: Die Stadt wurde nach dem englischen König Wilhelm III. von Oranien-Nassau benannt, dessen Vorfahren von der Burg Nassau in Rheinland-Pfalz stammten. 

Paradise Island, eine Nebeninsel von New Providence und somit in der Nähe von Nassau gelegen, bietet seinen Gästen den größten Wasserpark der Karibik. Er gehört zur Resort-Anlage Atlantis Paradise Island, eine der größten der gesamten Karibik.

Piraten und Linksverkehr

Überaus spannend ist die geschichtliche Entwicklung der Bahamas. Ursprünglich vom Indianerstamm der Arawak besiedelt, entdeckte Christoph Kolumbus die Inseln am 12. Oktober 1492 für Spanien. Die Arawak überstanden die eingeschleppten Seuchen und die Sklaverei nicht. An Ihrer Stelle mussten Sklaven aus Afrika schuften. Heute berufen sich die meisten Bahamaer auf ihre afrikanische Herkunft. Stark afrikanisch beeinflusst ist auch der Junkanoo-Karnevalsumzug in Nassau, ein rauschendes Volksfest, das mit seinen farbenfrohen Kostümen, mitreißenden Rhythmen und Tänzen an den Karneval in Rio erinnert.

Ab dem 17. Jahrhundert errichteten Engländer Kolonien auf den Bahamas. Die vielen kleinen Inseln (Cays) und Untiefen eigneten sich ideal als Operationsbasis von Piraten. Der sagenumwobene Pirat Blackbeard hatte hier seinen Unterschlupf. Erst Gouverneur Woodes Rogers – selbst ehemaliger Freibeuter – konnte die Piraten im 18. Jahrhundert vertreiben. Die Bahamas gehören nach wie vor zum Commonwealth, was bedeutet, dass das britische Königshaus das Staatsoberhaupt stellt. Wenn Sie die Straße überqueren möchten, schauen Sie deswegen unbedingt zuerst nach links!


Sprache

Die Amtssprache auf den Bahamas ist Englisch. Daneben wird zum Teil auch haitianisches Kreol vor allem von Einwanderern aus Haiti gesprochen.


Lage und Klima

Die Bahamas sind ein Inselstaat, der mehr als 700 Inseln umfasst bzw Koralleninseln, auch Cays genannt, von denen lediglich 30 bewohnt sind. Sie liegen im Atlantik und sind südöstlich der Vereinigten Staaten sowie nordöstlich von Kuba zu verorten. Geographisch gesehen gehören die Bahamas somit zu Mittelamerika und werden zudem auch der Karibik zugezählt.

Klimatisch weisen die Bahamas ein subtropisches Klima auf, das in den Sommermonaten durchschnittliche Temperaturen um 28 °C beschert und durch den warmen Golfstrom auch im Winter kaum unter 20 °C fällt. Zu beachten ist jedoch, dass sich in der Karibik von Mai bis November die Hurrikan-Saison erstreckt, in der es zu Tropenstürmen, starken Regenfällen, Erdrutschen, Überflutungen und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr kommen kann. Ein Besuch der Bahamas, auf denen in diesem Zeitraum zumindest mit starken Regenfällen zu rechnen ist, ist dementsprechend weniger empfehlenswert.

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Maximaltemperatur in °C

25 25 26 28 29 31 32 32 31 30 28 26

Minimaltemperatur in °C

17 17 18 19 21 23 24 24 24 22 20 18

Sonnenstunden

7 8 8 9 9 8 9 9 7 7 7 7

Wassertemperatur in °C

24 24 24 25 26 28 29 29 29 28 26 25

Regentage

6 6 5 6 11 14 16 16 17 15 9 9

Zeitverschiebung

MEZ - 6 Stunde. In den Sommermonaten wird die Zeit auf den Bahamas ebenfalls umgestellt, sodass die Zeitverschiebung von - 6 Stunden auch dann bestehen bleibt.


Währung und Zollbestimmungen

Die offizielle Währung ist der Bahama-Dollar (BSD). Darüber hinaus ist meist auch die Zahlung mit US-Dollar sowie die bargeldlose Zahlung per Kreditkarte möglich. Um Geld auf den Bahamas Abzuheben empfiehlt sich ebenfalls eine Kreditkarte. Auch Geldabhebungen mit EC-Karten sind möglich, dies muss jedoch ggf. zuvor von Ihrer Hausbank für die Bahamas freigeschalten werden und kostet oft höhere Gebühren. Die Abhebung per V Pay-Karte ist hingegen nicht akzeptiert. Das die Landeswährung nur mit Genehmigung der Nationalbank eingeführt werden darf, sollten Sie Bargeld auf den Bahamas wechseln. Hier haben Sie zumeist auch die besseren Wechselkurse. Die Ausfuhr des Bahama-Dollar ist im Übrigen auf 70 B$ beschränkt.

Die Einfuhr von Genussmittel wie Zigaretten, Zigarren, Tabak und Spirituosen unterliegt auf den Bahamas einer Reglementierung. Bei Überschreitung der festgelegten, zulässigen Menge werden Zollgebühren fällig. Auch Haushaltsartikel wie Kleinelektronik sind zollpflichtig. Hinwegen werden zum Beispiel Laptops als persönliche Wertsachen angesehen und sind zollfrei.
Unter Vorlage des entsprechenden Rezeptes können Medikamente für den Eigenbedarf mitgeführt werden. Die Einfuhr von Drogen, Waffen, Munition und Springmessern sowie Tieren aus Kontinental-Europa (nicht tollwutfreie Staaten) ist verboten.


Einreisebestimmungen und Visum

Für die Einreise auf die Bahamas ist ein Reisepass bzw. Kinderreisepass erforderlich, der noch mindestens sechs Monate über das Ende der Reise hinaus gültig ist. Ein Visum für die Einreise sowie touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige nicht notwendig.


Medizinische Hinweise

Für die Einreise aus Deutschland auf die Bahamas bestehen keine Pflichtimpfungen. Es empfiehlt sich jedoch immer, die Standardimpfungen laut RKI (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Mumps, Masern, Röteln, Influenza) aktuell zu halten. Für Langzeitaufenthalte sind zudem Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut anzuraten. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist zudem der Nachweis über eine entsprechende Gelbfieberimpfung zu erbringen. Die Bahamas selbst sind kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Um Durchfallerkrankung vorzubeugen, sollten Hygieneregeln eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem das Trinken von Wasser aus sicheren Quellen. Das Trinken von Leistungswasser sollte vermieden werden. Auch regelmäßiges Händewaschen sowie das Fernhalten von Insekten von Lebensmitteln sind zu beachten.

Da es keine Impfungen gegen die von der tagaktiven Aedes-Mücke übertragenen Krankheiten Dengue-Fieber, einer Zeka-Virus-Infektion sowie Chikungunya-Fieber gibt, ist eine Expositionsprophylaxe in entsprechenden Gebieten anzuraten, zu der unter anderem ein Mückenschutz, die Nutzung von Moskitonetzen sowie lange, helle Kleindung zählen.

Schließlich sollten lokale Warnungen hinsichtlich Ciguatera, einer Fischvergiftung, beachtet werden. Diese kann nach dem Verzehr von Meeresfischen in tropischen Gewässern auftreten, wenn diese zuvor gifte Algen gefressen haben, die auch beim Menschen zu schweren Vergiftungen führen können.


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